Aktuelles

Memento Mori ist ein interkulturelles Festival, das sich ernsthaft und nachdenklich, aber auch spielerisch-künstlerisch mit dem Tod beschäftigt. Das Festival findet vom 7. - 17. Oktober in Wien statt.


Geschönte Erinnerungen

Die Totenmasken-Sammlung des Wien Museums ist von internationaler Bedeutung, wird aber selten gezeigt, weil die Objekte äußerst empfindlich sind und das Interesse an dieser Art von Personenkult im 20. Jahrhundert nachgelassen hat. Ein Interview mit Kuratorin Michaela Lindinger über Erstabgüsse, Geniekult und Image-Kontrolle.

Der Tod steht ihr gut

Trauer ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Haltung, für die sich im 19. Jahrhundert strenge Regeln herausbildeten. Es gab klar definierte Trauerzeiten und Kleidungsvorschriften, eigene Trauerwarenhäuser und extravagante Modetrends. Ein Todesfall konnte so zur teuren Angelegenheit werden.

Memento Mori

Am 7. Oktober startet „Memento Mori“, ein interkulturelles Festival zu Tod und Trauer. Initiatorin Tina Zickler will damit die Auseinandersetzung mit einem tabuisierten Thema anregen. Ein Gespräch, illustriert mit Kunstwerken von Karl Wiener aus der Sammlung des Wien Museums.

Es bebe der Zentralfriedhof

Am 8. Sept. 2021 fand am Zentralfriedhof das legendäre Nachklang Konzert statt. Vor der Kulisse der Friedhofskirche spielte Wolfgang Ambros erstmals live. Genau 47 Jahre nach dem 100. Geburtstag des Zentralfriedhofes. YouTube »

Wr. Neustadt: Ein Lichtzeichen als Erinnerung

Vor 150 Jahren wurde die Israelitische Kultusgemeinde Wr. Neustadt gegründet. 1938 wurde die jüdische Bevölkerung verfolgt und deportiert, die Synagoge geplündert und 1952 abgetragen. 2021 wurde an dieser Stelle erstmals ein Lichtzeichen illuminiert. [orf.at]

Die vergessenen Lager

In der NS-Zeit spannte sich ein Netz aus Zwangsarbeitslagern, KZ-Außenstellen und Kriegsgefangenenlagern über Österreich. Viele der Einrichtungen sind in Vergessenheit geraten...

ÜBER DAS STERBEN VON MARKEN

Österreichs Lebensmittelhandel ist auf dem Friedhof der Marken breit vertreten. Konsum ruht hier am längsten. Pam Pam, Mondo und Schlecker finden sich darauf ebenso wie Löwa. Jüngster Neuzugang in den Reihen der Verblichenen ist Merkur. mehr »

YAD VASHEM

Einzigartige Möglichkeit für die Öffentlichkeit an einer Gedenkaktion zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust teilzunehmen. Mit dem Beitritt an der IRemember Wall wird der Name willkürlich mit dem Namen eines Holocaustopfers verbunden und erscheint zusammen mit diesem auf der IRemember Wall.

100 Jahre Republik - Chronik

Am 12. November 1918 wurde auf der Rampe des Parlaments in Wien die Gründung der Republik Österreich ausgerufen. Ein besonderer Anlass, für die "Wiener Zeitung" zu einem besonderen Projekt: Sie erzählte ab 1. Jänner 2018 365 Tage lang die Geschichte unserer Republik. mehr »

Der Tod ist treuer Begleiter des Austropopp

Zu den heimlichen Hits im heimischen Bestattungsgewerbe zählen nicht nur internationale Hadern wie Air von Bach oder Time To Say Goodbye von A. Bocelli und S. Brightman. Auch heimische Künstler sind im Genre der wortwörtlich allerletzten Lieder gut vertreten. Mehr»

Rauchen sichert Arbeitsplätze

Die Fanartikel der Bestattung Wien lachen dem Tod ins Gesicht. Nun gibt es hauseigene Erzeugnisse auch im Internet zu kaufen. Bisher konnte man die schwarz-humorigen Souvenirs lediglich im Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof kaufen – wer den Friedhof tro

Schreiben gegen das Vergessen

66.000 österreichische Jüdinnen und Juden wurden während des Holocaust ermordet. Eine Kunstaktion vom 21. – 28. Juni 2018 soll das Ausmaß der Vernichtung nun deutlich machen: Mit Kreide schreiben die Teilnehmer im Juni die 66.000 Namen auf die Hauptallee im Wiener Prater.

https://schreiben-gegen-das-vergessen.eu/

Mit Privatermittlern auf Leichensuche

Alteingesessene Bestatter kämpfen mit allen Mitteln gegen Mitbewerber. In Kärnten zum Beispiel, wo der Chef des Marktführers gleichzeitig Meister der Innung ist, die Mitbewerber von Detektiven beobachten ließ: ein Sittenbild für Hinterbliebene.

Wie stehen Sie zur aktiven Sterbehilfe?

Sterbehilfe ist in Österreich nicht legal – an zwei Fällen entbrennt aktuell die Diskussion darüber. Wird das Recht auf ein Sterben in Würde missachtet? Wie sehr kann eine Patientenverfügung dazu beitragen? Teilen Sie Ihre Meinung und Erfahrungen im Forum!

Geisterfotografie: Spirituelle Erscheinungen der Jahrhundertwende

Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfuhr eine außergewöhnliche Anwendung der Fotografie rasanten Aufschwung: die Darstellung von Geistern und spirituellen Erscheinungen. In Zeiten der Unsicherheit, entbehrungsreicher Jahre und der Verluste von Angehörigen, stieg der Drang danach, geliebte Menschen auch nach ihrem Tod nicht aus den Augen verlieren zu müssen. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg machten daher begabte Scharlatane ein gutes Geschäft mit den Sehnsüchten der Menschen.

Briefe aus Stalingrad

Regisseur Ascan Breuer veröffentlicht 75 Jahre nach ihrem Entstehen über 90 Briefe seines Großvaters auf der Homepage und im Facebook. Auf diese Weise kommt ein beachtliches und berührendes Zeitdokument seit 5. Juni Stück für Stück ins Internet.

European Film Gateway

Das European Film Gateway ist ein Portal, das schnellen und einfachen Zugriff auf hunderttausende von filmhistorischen Dokumenten bietet, die in 16 europäischen Filmarchiven und Kinematheken verwahrt werden.

Digitaler Nachlass

Im Internet-Zeitalter bleibt auch über den Tod hinaus vieles (ungewollt) bestehen. Jeder, der das Internet nützt, hinterlässt nach seinem Tod seinen persönlichen digitalen Nachlass.

Fundstück Jazz im Gmoakeller 2001 mit Franz Alexander Späth

Franz Alexander Späth (Bass) mit Band im Gmoakeller am 5. Juli 2001. Späth galt als einer der führenden Media-Experten der österr. Kommunikationsbranche. Gemeinsam mit Adi Lauer entwickelte er die österreichische Media-Analyse. Er verstarb am 18. Oktober 2004 im 72. Lebensjahr. Die Band: Kurt Urbanek (Piano), Erich Metzger (Drums) [YouTube]

Beiträge zum Projekt "Umgeschult" 2021

Die drei 4. Klassen des Akademischen Gynasiums in Wien haben sich während des Schuljahres in fächerübergreifenden Projekten mit der Geschichte der Schule im Jahr 1938 und mit der Geschichte ihrer eigenen Familien auseinandergesetzt.

Suizid, Andacht, Kunst

„Das Sprechen über Suizid und Suizidversuche ist nicht nur stigmatisiert sondern auch tabuisiert. Man befürchtet wohl, Menschen würden sich durch einen offenen Umgang mit dem Thema zur Nachahmung angeregt fühlen“ sagt die Künstlerin ...

Was hat ein Schnitzel mit Andacht zu tun?

Das Wort Andacht bzw. andächtig bedeutet auch „in Hingabe und Aufmerksamkeit“ an Etwas zu denken – zu respektieren. Das können Ereignisse sein oder historische Orte – man lauscht andächtig Musik oder steht ergriffen vor Bauwerken. Andacht verdient in diesem Kontext auch unser Umgang mit der Natur und damit auch mit jenen Tieren, deren einziger „Nutzen“ darin besteht, für uns zu sterben und von uns verzehrt zu werden. Besonders betroffen macht dazu eine Geschichte im FALTER von Florian Klenk. Anklicken, Lesen und das nächste Schnitzel mit Andacht essen!