Wiener Zeitung
(geb. Wiennerisches Diarium)

Geboren am: 08.08.1703, Wien
Verstorben am: 30.06.2023, Wien

 

Kondolenz

Harald Seisenbacher

Die Tötung bzw. Zombisierung der Wiener Zeitung ist eine große Schande für eine sogenannte Kulturnation. Mit tiefer Trauer tragen wir ein Stück unserer gemeinsamen Identität zu Grabe.

Hermann Schindler

So zahlreich
Wie die Meuchler
Dieser Leich‘
Sind nur die Heuchler.
Die soll‘n sich schamen!
Amen.

Georg Biron

Es war mir eine Ehre, in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder bironische Feuilletons und Porträts in der "Wiener Zeitung" veröffentlichen zu dürfen. Ich war dort nicht nur Autor, sondern auch Abonnent und habe bis zuletzt darauf gehofft, dass die Zwerge keine langen Schatten werfen. "Werch ein Illtum!" Möge die Attentäter der Blitz beim Scheißen treffen.

Sandra Kreisler

Eine Schande ist es, eine gute und ehrwürdige Zeitung ohne Not einfach zu killen.
Aber in Österreich 2023 überrascht wenig.
Leider.

Matthias Ecker

Liebe Wiener Zeitung,
ich hab dich zwar nur sehr selten gelesen, aber dass du gerade jetzt verschwindest, wo wir bemerken, wie wichtig zuverlässige und gut recherchierte Information auch in Printform ist,
tut mir sehr leid. Ich denke es wird eine Renaissance qualitativ hochwertiger Medien geben müssen, sonst entgleitet uns die Wahrheit endgültig. Schade, dass du da nicht dabei sein wirst. Obwohl, es sind auch schon andere wieder auferstanden.

Christian Baumgartner

RIP

Verena Heger

Traurig, trauriger, am traurigsten! Ewige Schande der österreichischen Politikentscheidungen die älteste Zeitung der Welt sterben zu lassen.

Ingrid Salzmann-Pfleger

Ein unglaublicher Verlust. Sie wird mir fehlen.

Matthias Laggner

Totgesagte leben länger!

Rudi GABRIEL

liebe in bestürzter trauer verbundenen leserinnen der WZ

eine einäscherung muss der wiener zeitung erspart bleiben
denn diese praxis der niedertracht, die bereits bei der verfolgung des protestantentums in habsburgs landen vollführt wurde darf keine wiederholung finden

niemals darf unsere geliebte grande dame, in alle winde verstreut, dem vergessen anheimfallen

die tradition des niederlegens eines steines scheint mir hier angebracht zu sein
und
wo wäre das beständige erinnern besser vollführt als am ballhausplatz
dort, wo den opfern der justiz und staatlichen repression gedacht wird

ganz im sinne von Olaf Nicolai rufe ich auf, respekt zu erweisen
allen , die sich der fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges handeln gegen das geltende system stellen

beständig an das wiedererstehen der Wiener Zeitung glaubend
rudi gabriel
mitglied der trauernden gemeinde

Alois Altenburger

Da ich an das Leben nach dem Tod glaube hoffe ich,dass es auch für unsere Liebe Freundin eine Auferstehung geben wird. Den Mörderinnen wünsche ich das sie das in Schande noch erleben.
IN TIEFER TRAUER DEIN DICH NIE VERGESSENDER FREUND ALOIS.

Mag. Christian Stöger, ÖJC-Vizepräsident und Chefredakteur

Der Österreichische Journalisten Club ÖJC bedauert die Einstellung der Print-Ausgabe der "Wiener Zeitung" und ist grundsätzlich gegen jegliche Reduktion der Medienvielfalt in Österreich. Mit der Beendigung der Pflichtveröffentlichungen gemäß einer EU-Richtlinie fiel für die "Wiener Zeitung" eine wesentliche Finanzierungsgrundlage weg. Die Regierung hat aber nicht ernsthaft versucht, Käufer bzw. ein Finanzmodell abseits der Politik zur Fortführung der gedruckten "Wiener Zeitung" zu finden. Und wird so zum "Totengräber" der ältesten Tageszeitung der Welt. Sehr traurig!

Stefanie ChatGPT

W ie einst ein Hort der Information,
I st die Wiener Zeitung nun verloren,
E inst so stolz, eine Stimme der Nation,
N un herrscht eine Lücke, ein großes Grausen,
E in Verlust für die Leser und Autoren,
R aubt uns die Stimme, lässt uns verloren.

Z uverlässig brachte sie uns Neuigkeiten,
E rhob den Anspruch auf objektive Berichte.
I hr Verschwinden hinterlässt nun Leere.
T rotz des Verlusts, uns die Politik damit brachte,
U nd des Fehlens eines Teils unserer Kultur -
N ein, sie wird nicht vergessen, mit Gewissheit,
G edenken wir der Wiener Zeitung in Verbundenheit.

Walter Gröbchen

Kurios: Das, was man einem "Amtsblatt" nachsagte - nämlich knochentrockene Seriosität und die Absenz jeglicher Entertainment-Elemente -, könnte schon morgen wichtiger sein denn je. Der viel beschworene Medienmarkt ist kein Ort eines Wettbewerbs der Wahrhaftigkeit. Hier die Kontrolle der Inhalte im Sinne seiner Leserschaft - im Idealfall jeder Bürgerin und jedes Bürgers dieser Republik - zu behalten und nicht zwangsläufig auf die schiefe Ebene kommerziellen Erfolgs- und Überlebensdrucks zu geraten, wäre ein Asset für eine wahrhaft visionäre (oder auch nur realistisch-vorsorgliche) Medienpolitik. Mit derlei ist das Land nicht gesegnet. Sondern ganz im Gegenteil mit einer unheilvollen Verquickung von Freunderlwirtschaft, Korruption, Naivität und Komplizenschaft zwischen Medien und Mächtigen. Eventuell handelt es sich um Ertrinkende, die sich gegenseitig nach unten ziehen.

Wer also die Idee einer soliden öffentlich-rechtlichen Grundversorgung mit Information und "Public Value" propagiert (und gesetzlich stärkt, wie gerade geschehen), hätte ein Print-Produkt gleich mitdenken können. Nein: müssen. Es existiert(e) schon. Und der beschämend dämliche Satz der grünen Mediensprecherin Eva Blimlinger, die "Wiener Zeitung" werde online in Hinkunft deutlich mehr Leser gewinnen - dabei gibt es die Digital-Version bereits seit 1995! -, soll hier nochmals festgehalten werden. Kann ja sein, dass man das schwarz auf weiß nachlesen will und wird, wenn wir bald schon an andere, bessere Zeiten zurückdenken.

Ruhe in Unfrieden, „Wiener Zeitung“!

Friedrich J.Hofer

Es war eine erschütternde Nachricht, dass eine Zeitung, welche ohne Sensationsjournalismus ausgekommen ist zu Grabe getragen wird. Klare neutrale Berichterstattung bedeutet in Zeiten wie diesen Mut und Weitsicht. Für die Leser aber war es ein Stück Sicherheit, welche es nur mehr selten gibt. Schade, dass kurzsichtige Politiker, welche denken sie handeln im Namen des Volkes immer mehr zerstören.
Riposa in Pace!

Thomas Pitzinger-Lexer

Ich bin von den Ereignissen tief erschüttert. Mit ein wenig Bemühen und guten Willen wäre das Ableben dieser Traditionszeitung sicherlich zu verhindern gewesen. Der Wille der Mitarbeiter war da, der Weg wurde nicht geebnet. Allein der Tradition wegen; die ältste Zeitung der Welt lässt man nicht sterben. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Vielleicht erleben wir noch das Wiederauferstehen des Prints aus dem Bemühen für die Onlinepräsentz.
Vielleicht wird aus einem Online Abo ein Print Abo?

Gerhard Friedhuber-Teuschl

Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit. (Bertolt Brecht)

Christian Emil Cerny

Pompfünewara
Packlrass
Oaschpartie
Bagasch
Bahööbriada
Kulturflitscherl
Schnitzlgsichta

Gabriele Gottwald-Nathaniel

Du warst der Kläger und du warst der Richter
Und eine Fackel in der Dämmerung.
Verkrümmt und alternd bliebst du grad und jung,
In kranker Zeit ein tiefgekränkter Dichter.
Noch liebesstark in deinen Bitternissen
Und drum zu streng: Nicht viel schien Liebe wert.
Und so hast du uns Wort und Spott gelehrt
Und schliffst uns scharf zur Schneide das Gewissen.
Du irrtest oft. Es hat dich dein Verstand
Von Glück und Hoffnung sehr weit fortgetragen,
Doch öfter trafst du: Moder stand in Brand.
Und rühmend darf man dieses von dir sagen:
An ihren Worten hast du sie erkannt,
Mit ihren Worten hast du sie geschlagen.
Erich Fried „Für Karl Kraus“

Ronald Geppl

Ich bedaure es zutiefst, nicht früher Abonnent der Zeitung geworden zu sein. Erst wenn etwas nicht mehr da ist, wird bewusst, wie es einem fehlt.

Manfred Brust

Seit über zwei Jahrzehnten warst Du mein ständiger, treuer Begleiter und hast mich informiert, beraten, unterhalten und gelehrt!
Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich Dich auf einem Wochenendausflug in den 19.Bezirk in Deinem feschen roten Kleid (Verkaufstasche) am Strassenrand stehen sah! Du hast mich angelächelt und es war um mich geschehen! Im Laufe unserer Beziehung habe ich viele Erinnerungsbilder (Exemplare) von Dir geschossen (gekauft) und bewahre sie in meinem Album (Archiv) auf, um es in Zukunft zur Hand nehmen zu können und darin zu blättern!
Gab es auch in unserer Beziehung Höhen und Tiefen, etwa wie ich anfangs ein Bild von Dir unerlaubterweise ohne dafür zu bezahlen entwendet habe, was ich inzwischen bereut und mehrfach zurückgezahlt habe, war meine Frau auch öfters auf Dich eifersüchtig und warf mir vor, dass ich Dich mehr liebte als sie, kann ich Dir eines aus tiefstem Herzen versprechen:
Ich werde Dich nie vergessen!
Und in christlichem Urvertrauen glaube ich daran, dass es eines Tages Deine Wiederauferstehung und ein Wiedersehen gibt und dann wird Ostern gefeiert!
Ruhe in Frieden und sammle neue Kräfte für Deine Neugeburt!!

Dr. Walz-Babor Elisabeth

Eigentlich fehlen mir kaum jemals die Worte, aber die Einstellung der Wiener Zeitung macht mich fassungslos stumm ...
Welch Verlust! Und welch kapitale Frechheit, diese einmalige Institution verschwinden zu lassen.

Alois Altenburger

Seit 1.2.2010 bin ich zufriedener Abonnent der WZ. Ich hatte nie Grund mein Abo zu bereuen.
Mord darf nicht verjähren und daher sind die beiden Parteien Schwarz und Grün nicht mehr zu wählen und gehören in die Politische Versenkung.

Wolfgang Duchkowitsch

Medienpolitik wie im Absolutismus.

Mag. Günther Walz

Ich hoffe auf eine Auferstehung! Man will eine solch freche Willkür ja gar nicht glauben.

Lilly Tampier

Als Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin trifft mich die Einstellung der Wiener Zeitung sehr. Ich bin traurig über diese Unglaublichkeit, die ich mir eigentlich nie vorstellen wollte/konnte. Welch schlimmer Verlust. Jeder, der an einer Auferstehung dieses Mediums arbeitet, muss unterstützt werden.

Karin Kiradi

Tot ist nur, wer vergessen ist. Und vergessen wird man diese Zeitung wohl nicht so schnell. Sie geht für immer in die österr. Geschichte ein.

horst watzl

gerade lese ich den severin gröbner umd den nachruf von bernhard baumgartner. 'wir haben verloren'. ein spiel dauert 90 min - bei unentschieden geht es in die verlängerung. m.a.n. betreibt diese regierung ein spiel, dessen ausgang medienpolitisches harakiri bedeutet. ich wünsche mir, dass unter einer anderen medienministerin die zeitung wieder aufersteht und in die verlängerung geht.

elisabeth kurfirst

Seit Jahrzehnten ist die WZ meine Begleiterin und Informationsquelle. Ich weiß nicht, ob ich mehr traurig oder wütend über diese unfassbare Abschaffung sein soll.

Fred Turnheim

Es ist ein echtes Verbrechen, welches die schwarz-grüne Bundesregierung und ihre schwarz-grünen Helferlein im Nationalrat an der Wiener Zeitung, und damit an einem Kulturgut, welches uns allen gehört, verüben. Ohne Not wird die älteste Tageszeitung der Welt eingestellt. Eine ganz hervorragende Tageszeitung, die beste Österreichs. Schande über Schwarz und Grün, diese Parteien kann und darf man nicht mehr wählen. Medienpluralismus und Pressefreiheit sehen anders aus.

Ein sehr trauriger Abonnent!

Solveig Dorls

Ein Kulturgut, das Seinesgleichen sucht, von einer Regierung zerstört zu sehen, die dieses rein für das österreichische Volk zu verwalten hat, ist an Dreistigkeit und Willkür nicht zu überbieten!

Konrad Stachl

Eine Schande und ein Verbrechen für unsere Kulturnation und eine Peinlichkeit und Dummdreistigkeit von unsere schwarz/grünen Regierung.

Alexander Buschenreiter

Wenn Kulturvergessenheit, mangelndes kaufmännisches Agieren, Unwille samt unlauterer Argumentation und Inkompetenz mit Klientelpolitik zusammenkommen, dann kann das nur auf Kosten einer hervorragenden Tageszeitung wie die WZ und ihres Teams gehen. Es bleibt aber die Hoffnung auf Wiederauferstehung - unter besseren Umständen, die sich mittlerweile Viele in Österreich wünschen. Großer Dank an das WZ-Team für den Print und Online. Jetzt erst recht: AD MULTOS ANNOS!

A.T.

Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

... adieu!

Dr. Mittendorfer Fried

Oh, es tut wirklich sehr weh, diese unsere so geliebte Dame mit Namen "Wiener Zeitung" am 30. Juni 2023 sterben zu sehen und die Meuchelmörder dürfen ungestraft weiterleben. Trotzdem danke ich für die tollen letzten Jahre, die ich begleitet und unaufgeregt, seriös und stets sachlich informiert worden war.
Ruhe in Frieden, aber bitte nicht zu lange, es muss bald wieder eine "Auferstehung" geben. Danke vor allem dem hervorragenden JournalistInnen Team und dem leider zu früh gegangenen Chef Walter Hämmerle. Es schmerzt und tot ist nur, wer vergessen wird!

Bernhard Redl

Es ist nicht die Zeit, zu trauern.
Nur zur Wut!
Die Wut wird die Wiener Zeitung wieder erscheinen lassen.
Und in der Chronik wird dann stehen:
"Die Zeitung erscheint seit 1703. Lediglich in der Zeit der Nazi-Regierung und in der von Schwarz-Grün gab es jeweils eine kurze Unterbrechung."
(PS: Die blaue Seite von orf.at wird es dann auch noch in gewohnter informativer Form geben.)

Ewald Spanner

Was hier mit der Wiener Zeitung, der ältesten Tageszeitung der Welt (!!!) angestellt wurde, ist eine Kulturschande ersten Ranges !! Das so etwas in einem demokratischen Staat geschehen darf, ist unglaublich und nicht hinnehmbar. Mögen die Verursacher eines Tages für diesen Kulturmord die Rechnung dafür präsentiert bekommen !

Manfred Schmucker

Schande über diese kultur- und wissenschaftsfeindliche stimmung in österreich und die schwarz gesteuerten regierungen, die das eh cool finden.
Eine presseförderung weniger an exxpress, heute oder oe24 und es würde anders aussehen.

Ein langjähriger gelegentlich [ zu selten] leser und rezenter abonnent.

Traurig und wütend über diese ignoranz

Ursula Berreis

Daß eine Regierung, die ihr Land als Kulturnation touristisch vermarktet und - weiß Gott! - daraus beträchtliche Einnahmen schöpft, ein unübertreffliches Kulturgut wie die älteste Tageszeitung der Welt einfach vernichtet, ohne sich um eine Möglichkeit der Aufrechterhaltung zu bemühen, möge ihr als großte Schande und Peinlichkeit des Jahrhunderts bis zum jüngsten Tag nachschleichen! Statt zur Vielfalt einen Beitrag zu leisten und auch nur einen Bruchteil der Abermillionen, die jedes Jahr für Eigenwerbung hinausgeschmissen werden, in Richtung Presseförderung umzuleiten, zeigt, wie blind, dumm und stur solche Leute geworden sind...es ist zum Heulen! Die Regierung hat die Interessen des Volkes umzusetzen - sie hat aber mutwillig alle Vorschläge und Proteste all der vielen Personen ignoriert, die sich für die Erhaltung der Wiener Zeitung eingesetzt haben. Das nehme ich unversöhnlich beiden Parteien übel. PEREANT!!!
Der Wiener Zeitung - VIVAT!! - wünsche ich eine Auferstehung durch eine Regierung mit mehr Hirn oder eine Privatisierung durch einen Mäzen, der journalistische Vielfalt und Seriosität zu schätzen und zu schützen weiß!

Andy Taylor

Goodbye, old friend - I have learnt a lot from your pages. Or should it be Auf Wiederlesen?

Wagner Franz

Lange hat es gedauert bis ich die Wiener Zeitung gefunden habe und schon ist es aus.

Thomas Stummer

Die unglaubliche Ignoranz der politisch dafür Verantwortlichen wird nur durch ihre Dummheit übertroffen. Die österreichische Medienlandschaft ist damit leider noch ein großes Stück öder geworden.

Paul Haberl

Die "Wiener Zeitung" ist ein heimliches Weltkulturerbe.
Man kann sie schließen, aber sie wird wieder auferstehen, so wie sie es schon öfters getan hat.
Der politischen Dummheit der österreichischen Elite zum Trotz!

Stefan Peters

Die WZ ist (gerade noch) eines der seltenen Medien, die journalistischem Ethos verpflichtet sind. Wer mutwillig einen der wichtigsten Grundsteine unserer Demokratie zertrümmert, möge bitte nie wieder ein Land regieren dürfen.

Dr. Ludwig Diess

Ich hoffe auf ein Wiederauferstehen.
Den Parteien in der Regierung, diesen Intelligenzverweigerern und Kulturbanausen, werde ich diese Entscheidung nie vergessen und mich sicher bei jeder Wahl daran erinnern. Das ist ein Versprechen.

Anneliese Heindl

A clever person solves a problem.
A wise person avoids it.
A dumb person creates it.
(Albert Einstein)
Bedauerlicherweise war hier die dritte Gruppe am Werk, der es tatsächlich gelungen ist, die Wiener Zeitung zu zerstören.
Es fehlen einem die Worte!

Helmuth Korn

In Wien stirbt es sich am schönsten. Wir sollten es aber nicht zur Gewohnheit werden lassen abzuwürgen was gut ist.

Anstatt den Umstand zu feiern, dass die Republik ihren Informationsauftrag auch in Print erfüllt und es ihren BürgerInnen möglich macht für wenig Geld eine Print Tageszeitung zu abonnieren, wird dieses Service zerstört und somit wieder ein direktes Kabel zur Bevölkerung hin gekappt.

Sabina Witt-Pambalk

Die ältestes Tageszeitung der Welt stirbt…. Der Tod ist in Wien daham ….
Nur klare Informationen will man hier nicht … man will Klatsch , Tratsch und Empörung…hier in Österreich….
Ich bin für Auferstehung !

Dorothea Schaffernicht

Meine zutiefst empfundene Anteilnahme bezüglich des Ablebens dieser sehr wichtigen Tageszeitung gilt der gesamten Leserschaft ,deren Schmerz sicher genauso groß ist wie der meinige.
Die Zeit heilt alle Wunden?
Daran kann ich nicht glauben.
Der Verlust dieser intellektuellen Zeitung ist so riesengroß, dass es für uns alle unvorstellbar ist, dies verkraften zu können.
Ich will das Papier der WZ in meinen Händen spüren. Das Rascheln beim Umblättern, der Geruch der Druckerschwärze, das Lesen der vielen interessanten Berichte. Meine Sinne sollen auf ihre Rechnung kommen.
Den Sadismus der Regierung halte ich einfach nicht mehr aus. Sie will uns verblöden lassen. Sie zerstört die Demokratie.
Wiener Zeitung, du wirst wieder kommen!
Es gibt doch Wunder!
Danke, liebe Redaktion und liebe Journalist*innen, liebe Drucker*innen, dass ihr uns mit hochwertiger geistiger Nahrung ernährt habt!
Ich liebe Euch!

Karin Zalesak

Mein Beileid an Österreich. Unser Land, in dem geltendes Recht durch Politiker ausgehebelt wird. Und die Demokratie schleichend abgeschafft wird.
Mein Mitgefühl den Wahren Journalisten.

johannes maximilian mueller

die regierung ist krank
die zeitung ist tot
gesund ist die bank
die armen marod
der übelste schwank
der regierung sei dank

Wolfgang Amon

Eigentlich unfassbar, mir fehlen die Worte ... Hat der Stumpfsinn tatsächlich über Geist und Niveau triumphiert ? Man möcht´ fast sagen; ein österreichisches Schicksal ....

Felicitas Freise

Es ist eine Schande, es tut weh und ist demokratiepolitisch bedenklich. Wie heißt's so treffend? Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte.
Übrigens. Mit dem Einstellen der WZ gibt es nun auch keine Qualitätszeitung mehr, die auf die angeblich lebenswerteste Stadt der Welt als Erscheinungsort verweist. Tja, Washington Post, Frankfurter Allgemeine Zeitung oder Neuer Zürcher Zeitung ihr bleibt allein zurück.

Eva Pleus

Mit der WZ wird ein Blatt zu Grabe getragen, das (vielleicht mit Ausnahme der SN) Österreichs einziges Medium war, in dem IMMER seriöser Journalismus betrieben wurde. Die größte Enttäuschung sind die Grünen und damit Frau Blimlinger. Es ist so schade und eine solche Schande!

Rainer Mayerhofer

Leider ist es der ÖVP jetzt nach vielen vergeblichen Versuchen in der Vergangenheit gelungen, die Wiener Zeitung zu meucheln und ihr Koalitionspartner hat sie bedauerlicherweise bei diesem Schritt unterstützt, der eine Kulturschande sondergleichen ist. Nur die Nazis haben das bisher geschafft, das 1703 als "Wiennerisches Diarium" gegründete Blatt einzustellen. Die Wiener Zeitung ist 1945 aber wieder auferstanden. Schade dass die Wiener Zeitung jetzt 39 Tage vor ihrem 320. Geburtstag nun zum letzten Mal erschienen ist. Aber vielleicht erlebt sie doch eine zweite Wiederauferstehung.

Dagmar M. Bernrdis

.... "viel zu früh von uns gegangen" .... ein qualitätsprintmedium verlässt die bühne - macht den weg frei für neues . immer noch ist nur das bessere der feind des guten. welche leere ohne sie in den zeitungshaltern .... dort kann die digitale version wohl nicht eingespannt werden. eine entscheidung, die viele menschen betroffen zurücklässt.

Heinz Hofmann

Dass der "Wiener Zeitung" nur mehr "ein paar Jährchen" gegönnt sein werden, hatte der "Standard" schon am 18. Juli 2002 berichtet und sinngemäß alle paar Jahre danach immer wieder. Größere Aufmerksamkeit, geschweige denn Empörung, hatten all diese Nachrichten nicht hervorgerufen. Diesmal schon. 😥

Mag. Werner Kroer

Wir sahen und wussten es schon lange, dass die Bedrohung dieses einzigartigen Produktes journalistischer und demokratiepolitischer Relevanz durch die gleichzeitige Ignoranz der politischen Entscheider unaufhaltsam zum bitteren Ende führen wird. Alle Rettungsversuche mussten ob dieses politischen Vernichtungswillens scheitern.
Heute, die letzte Ausgabe in Händen, und nochmals höchst aufmerksam Seite für Seite die intellektuelle Nahrung aufnehmend, wird das Ausmaß des Verlustes nochmals tief spürbar.
Es soll kein Vergessen davon geben, wer die politischen Totschläger dieses Exodus waren!

< do.not.r.i.p. >

Alexander Maly

In der allgemeinen Medienkakophonie ist der - vorsätzlich begangene - Mord an der Wiener Zeitung immerhin ein paar Aufreger wert.
Danach wird wieder Ruhe einkehren.
Glauben die Täter und Täterinnen.
Vielleicht täuschen sie sich diesmal…

Dipl.-Ing. Andreas Höllerer

Danke allen Mitarbeitern der Wiener Zeitung für die herausragende Qualität bis zum letzten Tag!
Die Wiener Zeitung wird fehlen..
Aber wir werden sie - und was ihr angetan wurde - nicht vergessen.

Andrea Ghoneim

Auch ich bedaure und betrauere die Ermordung der ältesten Tageszeitung der Welt. Noch immer kann ich es nicht fassen, dass alle Bemühungen am mangelnden Kulturverständnis der amtierenden Bundesregierung gescheitert sind.
Auch die Versprechungen, dass online vieles weiterbetrieben würde, erfüllen sich sehr offensichtlich nicht. Ich muss neben der Zeitung selbst die "Kündigung" vieler Mitarbeiter*innen betrauern. Da diese freie Dienstnehmer*innen waren, sind sie auch viel schlechter geschützt als Angestellte.
Ihnen gilt mein Mitgefühl. Das einzige, was ich jetzt noch tun kann und werde: die Verantwortlichen bestimmt nie mehr wählen.

Beata B.

Ich habe Wiener Zeitung erst vor 2 Jahren entdeckt. Es war eine gute und preiswerte Zeitung. Ich werde sie vermissen!

Otto Anlanger

In der christlichen Tradition glauben doch viele Menschen an die Auferstehung - oder?

hagerhard

es ist ein musterbeispiel für das banausentum dieser regierung die älteste tageszeitung der welt sterben zu lassen

die wiener zeitung war und wird es bleiben, ein absolutes kulturgut
anstatt dieses zu pflegen und zu hegen und stolz auf eine derartige institution zu sein wurde sie barbarisch gemeuchelt.

Michael Ossege

RIP

Eri F.

Traurig!

Peter Schmid

Wenn nicht schon jetzt, werden die Verantwortlichen eines Tages draufkommen, welch' wichtiges Stück Demokratie und Kultur sie hier sterben haben lassen. Möge ihnen das schlechte Gewissen den Schlaf rauben. Persönlich werde ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es doch zu einer gedruckten Wiederbelebung kommen kann.

Traude Triebel

Kurz Regierung mit FPÖ, Nehammer Regierung mit den Grünen, werden in einigen Jahren als Totengräber der "Wiener Zeitung" genannt werden.
Das Archiv der WZ wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft

Michael Fresner

Falsch: Die Regierung sagt: "Wir können uns die Wiener Zeitung nicht mehr leisten."
Richtig: "Wir können uns diese Regierung nicht mehr leisten."

Roland Jettmar

Die Lücke, die die Einstellung der WZ hinterlässt, ist enorm. Ich werde die profunden Recherchen, die vielfältigen Feuilleton-Artikel und die (fast) tägliche Gelegenheit zur Erweiterung des eigenen Horizontes schmerzlich vermissen. Vielleicht hätten die für die Untat der Einstellung der WZ Verantwortlichen die Zeitung öfter lesen sollen...
Danke für die schöne gemeinsame Zeit und alles Gute für die gekündigten Mitarbeiter:innen!
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die WZ ein grandioses Comeback verdient hat!

Rainer Weidenhiller

R.I.P. Wiener Zeitung
Habe als deutscher Abonnent der Wochenendausgabe immer 1-2 Wochen warten müssen bis die Ausgabe ankam - und jetzt… nie mehr warten, aber auch sich nie mehr darauf freuen.
Es wieder mal ein Beweis wie die Politik am Volk vorbei regiert; eine Politik gemacht von Politikern, die über die Köpfe derjenigen entscheiden, von denen sie eigentlich das Vertrauen erhalten haben in ihren Sinne zu handeln.
Wie sagte Julius Raab:
Nicht die Politik, das heißt, nicht die Sorge um das Gemeinwohl verdirbt den Charakter, sondern ein verdorbener Charakter verdirbt die Politik.

Andreas Sperlich

Das alte Lied
„Unsere immer trister werdenden innerpolitischen Verhältnisse, das ganze politische und wirtschaftliche Elend, unter dem wir leben, …“ 1)
„Das einzige Vergnügen, das einem bleibt, ist das Schimpfen, und da muß man wegen einer möglichen Amtsehrenbeleidigung noch recht vorsichtig sein. O, du mein Österreich!“ 2)
„Aber was nützt das alles!! Singen wir lieber mit Begeisterung: ‚O du mein Oesterreich‘.“ 3)

1) Marburger Zeitung, 28. Mai 1914, S. 4
2) Der Schnee. Organ des Alpen-Ski-Vereines, 22. Dezember 1905, S. 5
3) Wiener Landwirthschaftliche Zeitung. Illustrirte Zeitschrift für die gesammte Landwirthschaft, 1. Februar 1902, S. 78

Christian Schröter, Gütsel Print und Online

Ein Drama, das kaum einer in seiner ganzen Tragweite begreift. Ich verweise auf die Medientheorie und die Neue Medientheorie.

Die Epistemologie des gedruckten Wortes ist eine ganz andere als die aller anderen »Medien«. Die Erfindung von Gutenberg war eine der wichtigsten in der Menschheitsgeschichte. Aber auch das begreift kaum einer. Kaum einer weiß auch, was er überhaupt erfunden hat. Nicht den Buchdruck. Den gab es vorher schon. Er hat den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden! Im Grunde genommen war er der erste Schriftsetzer und hat den Schriftsatz erfunden. Und ausgerechnet der Beruf des Schriftsetzers wurde in Deutschland vor einigen Jahren komplett abgeschafft. Eine Schande und eine kaum zu überbietende Dummheit.

Die Social Media sind exzessiv kulturzerstörerisch … man könnte von einer »Onlinetyrannis« sprechen. Schon das Fernsehen hatte eine zerstörerische Wirkung – aber keine so dramatische. Im Verlauf seit der Erfindung des Fernsehens wurden immer mehr Bücher gedruckt (allerdings muss man fragen: Was für welche?) …

Das Fernsehen hat (und das »Internet« tut es noch viel mehr) einen Diskurstyp etabliert, der Logik, Vernunft, Folgerichtigkeit und Widerspruchslosigkeit preisgegeben hat. In der Ästhetik bezeichnet man das als »Dadaismus«, in der Philosophie als »Nihilismus«, in der Psychiatrie als »Schizophrenie« und in der Theatersprache als »Varieté«.

Markus Winkler

Liebe Wiener Zeitung, der erste Samstag seit vielen Jahren ohne dich, es schmerzt, es schmerzt auch dass du am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag auch nicht da sein wirst. Ich wollte ja nicht voreingenommen sein und habe heute auf wz.at geschaut, aber nein, das bist nicht du. Was bleibt ist die (sehr kleine) Hoffnung auf eine Auferstehung und die Erinnerung an viele Stunden die wir gemeinsam verbracht haben.

Riegler Manfred

Wenn der Geist der Politiker nicht reicht zu verstehen was sie anrichten dann müssen Qualitätsmedien über die Klinge springen.

Rainer K.

Unglaublich!!!
meint ein deutscher gelernter Schriftsetzer, der wegen seines Werdegangs weiß, was eine traditionelle gedruckte anspruchsvolle Tageszeitung ausmacht und bedeutet,
und der die bedauert, die nicht in der Lage sind - oder nicht sein wollen, das zu begreifen.

Heinz Wohak

Das Flaggschiff "Wiener Zeitung" hervorragend und geschätzt , wird als
"Stiefkind" entsorgt. Das Aussenbild der Republik Österreich weicht
nun stark vom Innenbild der Entsorger ab.

Doris Kloimstein

Traurig, aber wahr …
Hatte ziemlich lange gehofft, dass sie es nicht tun werden. Wer sind die „sie“?
Die Jeweiligen halt, die alles tun, was in ihrer Macht steht.
Traurig, aber wahr …

Brigitte S. Ofner

Schon heute früh fühlte ich mich verwaist. Keine Wiener Zeitung im Briefkasten!

Ich weiß gar nicht, welche andere Tageszeitung ich in Österreich lesen will, denn ich kam erst spät auf die WZ, erst nachdem der Standard - jahrelang meine Zeitung - begann, Kampagnenjournalismus und Click-Baiting zu betreiben und sich immer weniger an Erwachsene wandte. Die "Presse" mag ich nur am Sonntag. Ist mir zu konservativ.

In den wenigen Jahren ist mir deshalb die WZ ans Herz gewachsen; ich fühlte mich dort abgeholt, wo ich bin. Umso größer ist jetzt meine Wut.

Raab und Blimlinger, die aktiven Totengräberinnen, hatten sichtlich noch nie die WZ gelesen, denn sie verbreiteten Falschmeldungen ("kein Internet-Auftritt der WZ"). Es war unerträglich.

Ich hoffe, dass die Grünen - sie hätten das verhindern können - für diese Aktion mit dem Rausschmiss aus dem Nationalrat bezahlen werden. Ich wünsche ihnen ein Wiener-Zeitung-Trauma. Es wäre schön, wenn sich viele daran beteiligen würden, es ihnen zu bereiten!

Magdalena Tschurlovits

"Dies Österreich ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält..." (Friedrich Hebbel, 1862)
Die kleine Welt der Wiener Zeitung wurde willkürlich zerstört.

Christl Greller

Ich fasse es noch immer nicht.
Wie andere auch, bin ich der Meinung, dass Raab und Blimlinger die Inhalte der Wiener Zeitung nie gelesen haben, maximal die Posten-Ausschreibungen und Aktien-Kurse. Die Damen wussten auch nicht, dass die WZ seit Beginn der Digitalisierung bereits online ist!
Hier handelt es sich nicht um eine "zeitgemäße Umstellung", sondern um plumpen Mord.
Er wird nicht verjähren.
Die nächste Wahl ist schon in Sicht.

Robert Lacina

Dass Grüne diesen Wahnsinn mitveantworten
emttäuscht mich zutiefst !!!

Dr. Ulrike Wurnig

Ich fühle mich beraubt, wütend und ohnmächtig!
Meine geliebte Wiener Zeitung wurde willentlich vernichtet!
Möge sie wie der Phönix aus der Asche auferstehen!
Für mich gibt es keine lesbare Alternative; ich hoffe, die Verantwortlichen diese Kulturschande werden für ihr Verbrechen zur Rechenschaft gezogen!

Maria Kastl

Ich glaube an die Auferstehung der guten alten Wiener Zeitung!

Werner Feichtinger

Traurig, ein Verlust der Schmerzen bereitet, eine solche Entscheidung fällt nur eine Dicktatur.

Manfred Tomasek

Die, von mir soeben gelesene, online-wz ist - Danke an die Redaktion - sehr informativ und ausführlich! JEDOCH: die Papierversion vermisse ich TROTZDEM!! Weil: Papier is' nach Geschmack und Wollen faltbar und somit gut "mit sich zu tragen", die elektronischen "Apparate" naturgemäß NICHT!! Ein großer Verlust für - vielleicht nicht nur - bequeme Leser*Innen.

Markus Katzenschläger

Morgen erscheint die letzte Ausgabe der ältesten Tageszeitung der Welt. Sie wurde von dieser kulturlosen Regierung in einem medienpolitischen Vandalenakt vernichtet. Nebenbei verlieren 109 Menschen ihren Arbeitsplatz (63 im Verlag der Wr. Zeitung und 46 in der Druckerei Herold, die jetzt zusperren muss). Ministerin Raab und die grüne Mediensprecherin Blimlinger können trotzdem ausgezeichnet schlafen, sagen sie.

Prof. Wolfgang Duchkowitsch hat mich 1989 in einer Vorlesung zur Mediengeschichte Österreichs für dieses unschätzbare Qualitätsmedium mit seiner 320jährigen Geschichte begeistert. Seitdem lese ich sie (außer in der Zeit mit Andreas Unterberger als Chefredakteur). Woanders hätte man sie längst als Weltkulturerbe geschützt. Bei uns wird sie von einer Regierung der Schande und Niedertracht zerstört.

Helga Lottes, helga.lottes@aon.at

Ich lese die Wiener Zeitung seit Jahrzehnten. Und was lese ich jetzt?
helga.lottes@aon.at
Diese beiden Frauen gehören aus der Regierung ausgeschlossen!!

Walter Obermaier

Es ist eine Schande: medienpolitisch, kulturpolitisch und demokratiepolitisch. Zwei Damen schwarz/grün entledigen sich einer der besten und zudem der ältesten Zeitung des Landes! Und das parlamentarische Stimmvieh zieht hinterher.
Ansonsten stimme ich mit dem Beitrag von Georg Biron bis auf Punkt und Beistrich zu!!

Josef Eich

Schwarz Braun, seit Wolfgang Schüssel die Terminatoren der zweiten Republik, haben das Todesurteil gesprochen!
Der devote und steuerbare ÖKO-Bund, vormals die Grünen genannt, haben die Exekution willfährig durchgeführt.
Shame on you!

Ernst Frey

Danke für das Einrichten und Betreiben der "ANDACHT"

Ernst Frey

Abonnent seit mehr als 30 Jahren.
Werde mir merken, wer die WZ abgemurkst.
Über die Wahl 2024 hinaus.
Habe es mir notiert: http://www.castelligasse.at/Politik/WienerZeitung/WienerZeitung.htm

Katharina Krawsgna-Pfeifet

die türkisch grüne kombination hat es geschafft , ein weltkulturerbe zu zerstören. dafür gelten weiter amtsgeheimnis & co. eine unfassbare schande! medienschaffene aller länder vereint euch! so sieht die orbanisierung österreichs aus, und alle, die mitgemacht haben, sollten trauer tragen. denn sie wissen noch immer nicht, was sie getan haben.

Katharina Krawagna-Pfeifer, Dr. iur.

so sehen unkorrigierte mails vor dem druck aus!

Gabriele Reinstadler

Denn sie wissen nicht, was sie tun. Unsere Politiker und hier besonders: Politikerinnen.

Oder wissen sie es doch? Ist das die Politik, auf die sie stolz sind? Ibiza, Kurzismus, Gießkanne für alte und vielleicht neue Parteispender. In das Gesetz für gleichgeschlechtliche Ehen hundert Mal Zynismus und Verachtung gegossen - und es war allen klar, dass es in hundert Teilen nicht Bestand haben wird. Eine Frauenministerin, die die Arbeit verweigert. Dollfuß-Verehrer an höchsten Stellen des Staates. Eine Partei der "Einzelfälle" in Landesregierungen. Unser Bundespräsident mit salbungsvollen Worten, keine Taten. Millionen Euro für einen willfährigen Boulevard. Steuergeschenke an die reichen Freunde. Kaltblütig und boshaft die "Wiener Zeitung" ausgelöscht, ein Kulturgut. Ja, offenkundig ist das die Politik, auf die so viele stolz sind.

Alexander Songer-Strom

Traurig und eine Schande für Österreich !

Hansi Stegmayer

Traurig sitze ich seit Dienstag den 4.Juli 2023 täglich in der Früh in der Küche und irgendwie auch verloren. Es fehlt etwas... die Wiener Zeitung liegt nicht mehr vor der Eingangstür!
Ein paar Wochen noch kann ich mich an den noch nicht gelesenen Feuilletons erfreuen, aber dann... ? Eine andere Zeitung... ok, aber welche. Das wird eine schwierige Entscheidung, denn immer werde ich Maß nehmen an der Wiener Zeitung und gleichzeitig an das Gute im Menschen glaubend, daß irgendwann "meine" Zeitung wieder auferstehen wird.
Aber kann dieser Glaube auch für Politiker gelten ?
Hansi Stegmayer

Katharina Krawagna-Pfeifer, Dr. iur.

nun ja, es gibt jetzt die grosse chance dank vdb.

Eva Richter

Nach vielen Jahren als Abonnentin, fühle ich mich jetzt orientierungslos, verlassen von allen guten Geistern, von hervorragendem Journalismus . . . . . .
Traurig ist es um ein Land bestellt, wo so primitive Entscheidungen wie die Ermordung der Wiener Zeitung beschlossen wurde.

Roberto Kalmar

Von den Schwarzen kann man ja nicht negativ überrascht werden. Den Grünen werden durch die dümmlichen Äußerungen der Frau B. entscheidende Prozente verlieren, was aber kein Trost für das Verschwinden eines Qualitätsmediums ist - in einem Staat, der über fast keine solchen verfügt.
Als Nachschlag empfehle ich die Homepage des Online-Mediums, das angeblich die Printedition beerbt hat. WAS IST DAS?

Andrea Kirschner

Welche Ignoranten!

Alexander Buschenreiter

Wenn ich eine Print-WZ vom Mai 2023 z.B. zur Hand nehme und darin lese (habe einige Exemplare aufgehoben), dann merke ich umso schmerzlicher, welch großer Verlust da leichtfertig von einer inkomptenten Regierung provoziert wurde: Allein die Qaulität und Auswahl der Beiträge spricht für eine Redaktion voll Erfahrung und einem hohen Maß an Objektivität und Souveränität - alles, was ich bei keiner Zeitung bisher in Ö, selbst anderswo, in diesem Ausmaß gefunden habe. Dass sich bisher - und nicht schon vor deren Einstellung - wohlhabende Mitmenschen in Ö nicht gefunden und zusammengetan haben, um diese Perle mithilfe einer Stiftung oder einer Genossenschaft weiterzuführen, spricht allerdings auch für sich. Meine Trauer ist groß, mein Unverständnis aber auch.

Ingo Konakowitsch

Gibt es tatsächlich künstliche Intelligenz ?

Raab / Blimlinger, die beiden Quotenfrauen, die die Wiener Zeitung zerstört haben, beweisen ganz klar, daß ihre Intelligenz künstlicher Natur ist.
Somit wird die von Kanzler Kurz begonnene staatliche Zensur (schamhaft "Message Control" genannt) zur Vollendung geführt.
Schande !
Die schwarzgrüne Dampfwalze walzt weiter alles nieder, was nicht "auf Linie" ist.
Und wir ? Wir lassen es auch noch zu und sind wieder einmal die Dummen.
Nix Felix Austria.
"Cry, The Beloved Country".

Anna Hovorka

Ich bin sehr traurig über die Eistellung der Wiener Zeitung. Da ich erst jetzt alle Artikel aus der letzten Ausgabe, die ich gerade noch ergattern konnte, in Muße lese, wird mir der Verlust erst richtig bewusst. Noch kann ich es nicht glauben, dass es wirklich aus ist. Ein Abonnement hatte ich nicht, da ich wegen meiner Wohnungslage schlechte Erfahrungen bei der Zustellung einer anderen Zeitung gemacht hatte. Jetzt tut es mir leid. Meist besorgte ich mir die Wiener Zeitung in der Trafik, meist nur am Wochenende; ich gestehe teilweise wegen der Beilagen. Trotzdem kenne ich die Wiener Zeitung seit sehr vielen Jahren. Schade drum! Sehr schade darum!

Bettina Bergauer

Wirklich schade!

Johannes Seitner

Der 07. August wird Geburtstag bleiben- so oder so, deshalb:
Liebe ALLE der Wiener Zeitung und alle redaktionell und rundherum aktuell und bis zum 30. Juni 2023 Beteiligten!
Alles Gute zum 320. Geburtstag, der leider nur mit einem erheblichen Wermutstropfen in Abwesenheit der gedruckten Ausgabe begangen werden kann: ich kann die Geburtstagsnummer – immerhin wäre es ein runder Jahrestag – leider nicht durchblättern, mich nicht interessieren, freuen, ärgern, querlesen, überblättern, zurückblättern, …. etc.
Ihr fehlt mir mit Information und Meinung, mit Einordnung und Hintergrundwissen, mit Erhellendem und Belustigung, mit Lust an der Arbeit und Engagement. Mit so vielem, was Pressefreiheit erforderlich macht.
Frei nach Otto Schenk: …. und überhaupt! Die Lücke ist riesig…
Wollt ich euch wissen lassen.
Trotzdem: Alles Gute!
JSeitner
1050 Wien

Sophie Felsmann

Mich hat die Zeitung auf Papier seit 1986, also 37 Jahre lang begleitet.
Wir sind jetzt 5 Wochen ohne die Wienerzeitung.
Wie auch Walter Brust - weiter unten - habe ich gerettet, was zu retten ging: an Papier.
Es ist genug Material, um noch Monate darin zu stöbern.
Zwischenzeitlich habe ich ein ungleich teureres Ausweichmedium gefunden, das ich mir aber auch nur sehr selten leiste.
Es kann eben einfach nichts an die Objektivität und Perfektion heranreichen, die von dem wunderbar eingespielten Team 5 x die Woche zusammengestellt wurde.
Unvorstellbare politische Ignoranz, Selbstsucht, Gier, und proletarisch anmutende Nonchalance haben die Print Wienerzeitung bis auf weiteres ins Nirvana geschickt.
Ein Schicksal, das die Zeitung auch vor über 80 Jahren schon ereilte.
Als Fazit können wir uns alle nur den Parteien zuwenden, die ein Kulturerbe von 319 Jahren nicht dermaßen verachtungsvoll mit Füßen treten. Die derzeitige Regierung hat nämlich in Angelegenheiten der objektiven Pressefreiheit auf der gesamten Länge versagt und -zig Tausende zornerfüllte Bürger_innen zurückgelassen. Diese Rechnung wird also leider teurer als lapidare 12 Mio €
Rest_In_Peace for the time being, Wienerzeitung. Es ist noch lange nicht das Ende.
Heute begehen wir den Geburtstag unserer Zeitung. sie wäre heute 320 J alt geworden.

Ewald Baringer

Eine Schande sondergleichen. Bei der nächsten Wahl ist entsprechende Erinnerung angebracht. Eine kulturfeindliche Partie ist da am Werk, für die der Kahlschlag normal ist. Diese Art von perverser Normalität gehört endlich abgewählt.

Dr. Heinrich Breidenbach

Ein Dank an die Wiener Zeitung
Natürlich könnte sich die Republik Österreich eine gedruckte Tageszeitung leisten. Natürlich hätte die „Wiener-Zeitung“ mit einem unabhängigen öffentlich-rechtlichen Status eine Chance und wichtige Funktion am Zeitungsmarkt. Natürlich sind öffentlich-rechtliche Medien Schätze der Demokratie. Dies gilt angesichts der Besitzverhältnisse am österreichischen wie globalen Medienmarkt und dem ideologischen Vorpreschen reaktionären Kapitals (Servus-TV, Exxpress, etc.) ebendort, umso mehr. Natürlich haben genau deshalb ÖVP und FPÖ das Aus der gedruckten „Wiener-Zeitung“ auf den Weg gebracht. Die Grünen in der Bundesregierung haben dabei leider mitgemacht. Das ist sehr enttäuschend.
Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Gastkommentare für die „Wiener-Zeitung“ verfasst und habe keine Ahnung, ob diese den verantwortlichen RedakteurInnen inhaltlich gepasst haben oder nicht. Der Umgang war jedenfalls respektvoll. Die Beiträge wurden immer und selbstredend unzensuriert gedruckt. Vielen Dank dafür.

Andreas Breitenfellner

Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig zu lesen hätte. Doch die digitalmediale Überflutung macht nicht klüger. Mit der Wiener Zeitung hatte ich einen guten Überblick und inspirierende Kontroversen. Ich hoffe noch immer auf eine Auferstehung.

elisabeth

erst heute ging ich morgens noch unausgeschlafen zum postkasten und wurde brutal geweckt ~ geburtstag meiner morgenlektüre, die es nicht mehr gibt! - keine liebevolle begrüßung mit 'druckerschwärzenduft'. 😥

armin baumgartner

Nicht nur, dass mit dem Regierungsbeschluss, die "Wiener Zeitung" einzustellen, die Medienlandschaft in Österreich genauso wie unser Boden ein Stück weit mehr versiegelt wurde, wurde auch freien AutorInnen, denen das "Extra" immer eine offene Plattform für die Publikation primärliterarischer Texte bot, eine der schon sehr raren Verdienstmöglichkeiten genommen. Als Vizevorstandsvorsitzender des Österreichischen SchriftstellerInnen Verbands, dessen erster Nachkriegsvorsitzender Edwin Rollett, verdienstvoller Kulturredakteur der "Wiener Zeitung" in der Zwischenkriegszeit und auch nach dem Krieg, von den Nazis ins KZ Dachau verbracht, weil er Ernst Krenek ("Jonny spielt auf") zur Mitarbeit in der "Wiener Zeitung" eingeladen hat, war, erscheint mir die Einstellung der Zeitung als ein barbarischer Akt – ich kann es nicht anders bewerten. Die Zerschlagung der "Wiener Zeitung" hätte man sich von den Taliban erwartet, nicht von einer angeblich staatstragenden Partei und schon gar nicht von den Grünen – ein Kulturschock sondergleichen. Die Hoffnung jedoch lebt, dass es eine Möglichkeit zur Wiederbelebung dieses Qualitätsmedium gibt.

Julia

Nicht einmal volle 320 Jahre durfte sie alt werden, unsere geliebte Wiener Zeitung. Sie hat mich über ein Jahrzehnt begleitet und informiert, ich durfte mit ihr staunen, lachen und entdecken.

Die Einstellung UNSERES Allgemeinguts Wiener Zeitung: eine schändliche Bankrotterklärung für die Kulturnation, ein unverzeihlicher Fehler der Regierung.

Eine trauernde Print-Leserin

Johannes Schauer

Als "Wochenendleser" ist mir die Wiener Zeitung über Jahrzente ans Herz gewachsen.
Den Versuch der "digitalen Frühstücksversion" habe ich des öfteren probiert - jedoch ist der immer kläglich gescheitert.
Die vorhandenen alternativen Wochenend-Printmedien können Ihr nicht das Wasser reichen.
Ein wahrer herber Verlust in Österreich.
Ich hoffe auf ein Comeback.

I

Die Abdecker der "Wiener Zeitung" soll der Scheiß beim Blitzen treffen!

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