Wolfgang Waldmüller

Geboren am: 04.05.1960, Wien
Verstorben am: 24.04.2021, Wien

 

Kondolenz

Christoph Gisinger

Wolfgang war ein umfassend gebildeter und belesener Mensch. Vor allem beschäftigte er sich mit Geschichte und Kunstgeschichte.Jedes Gespräch mit ihm war eine Bereicherung.

Er liebte aber nicht nur Bücher und Matrikeln, sondern vor allem Menschen. Insbesondere, wenn sie der Unterstützung und Hilfe bedürfen. Sein Weg in die Behindertenbetreuung war vorgezeichnet, seit 1999 im Haus der Barmherzigkeit als HABIT- Geschäftsführer.

Meilensteine seiner Tätigkeit sind unter anderem: die Ausgliederung von hoch betreuungsbedürftigen Menschen mit Behinderung aus stationären Strukturen in kleine Wohngemeinschaften und deren Weiterentwicklung zu Garconnieren- Verbünden; die Schaffung von Basalen Tageszentren und des Zentrums für Arbeit und Begegnung (ZAB); der Aufbau der mobilen Begleitung; sowie Gründungs- und Vorstandmitglied der Interessensvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung (IVS).

Wolfgang, unser Mitgefühl gilt Deiner Familie, Deinen Freunden und allen, die Dir privat oder beruflich nahegestanden sind.

Wir trauern um Dich!
Wir vermissen Dich!
Vor allem danken wir Dir dafür, dass wir Dich gehabt haben!
Wir wünschen Dir alles Gute, wo immer Du jetzt sein magst.

Marion Ondricek

Ich bin tieftraurig und fassungslos, dass Wolfgang so plötzlich sterben musste. Vor kurzem durfte ich mit Wolgang ein sehr offenes Gespräch über Leben und Tod führen; dafür bin ich ihm unendlich dankbar. In diesem Gespräch war Wolfgang hoffungsfroh, dass ihm noch einige Zeit geschenkt wird, leider ist es anders gekommen.

Wolfgang war ein so kluger und belesener Mensch. Er liebte Rosen - noch vor 2 Wochen hat er über die zarte Entwicklung der Rosen auf seiner Terasse gesprochen; er hatte immer ein große Freude mit der Rosenpracht und war schon in Vorfreude auf die Rosenblüte im heurigen Jahr. Wolfgang hatte große Leidenschaft für Musik und sein Wissen an Kunstgeschichte und den Gestirnen verblüfften mich jedes Mal von Neuem.

Über 20 Jahre war Wolfgang einer meiner engsten beruflichen Wegbegleiter. Er hat hoch engagiert, unermüdlich und streitbar für bessere Rahmenbeindungen in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen gekämpft.

Besonders traurig macht mich, dass Wolfgang´s Tochter ihren Vater viel zu früh verliert. Ihr, seiner Frau und seiner Mutter gilt mein aufrichtiges Mitgefühl.

Lieber Wolfgang, ich danke dir für den gemeinsamen Weg und deine Freundschaft! Ich werde dich sehr vermissen!

Maria Schernthaner

Wolfgang war ein kluger und verlässlicher Freund. Nach anfänglicher Distanz sind wir in den letzten Jahren gute Freunde geworden. Die Liebe zur Natur, die Freude an Blumen, das Interesse an den Gestirnen, sein Wissen in Kunstgeschichte und Musik, seine humanistische Bildung, dies alles ist in die interessanten Gespräche mit ihm eingeflossen. Zwei Wochen vor seinem Tod hat er Robert und mich mit seinem Wissen über die Rosenzucht auf seiner Terrasse erfreut. Sollte es ein Paradies geben, dann muss es für Wolfgang ein Rosengarten sein.
Lieber Wolfgang, was für eine Bereicherung, mit Dir befreundet gewesen zu sein!

Mein aufrichtiges Mitgefühl gehört Ana, Rosa und Wolfgangs Mutter.

Gisela Kersting-Kristof

Ich bin sprachlos, traurig und fassungslos. Wolfgang war für mich immer ein prägendes Beispiel für Energie, Klarheit und Einsatz für die Wiener Behindertenhilfe. Wolfgang hat sich stetig für Gerechtigkeit stark gemacht. Er war nie zu bequem, sich auch unliebsamer Fragestellungen zu widmen. Ich werde Wolfgang als Kollege und Wegbegleiter sehr vermissen!
Wolfgangs Frau, seiner Tochter und seiner Mutter wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit. Aufrichtiges Beileid!

Robert Mittermair

Ich habe Wolfgang vor 33 Jahren bei der Lebenshilfe Wien kennengelernt, wo wir gemeinsam im Betriebsrat aktiv waren. Schon damals hat uns das gesellschaftspolitische Verständnis der Behindertenhilfe verbunden und wir haben viele heiße Debatten geführt. Unsere Wege kreuzten sich später im Berufsverband der Behindertenbetreuer*innen und schließlich - nun beide als Geschäftsführer aktiv - im Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen. 2011 haben wir dann - gemeinsam mit Marion Ondricek und Herwig Küng - die IVS Wien Interessensvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen.
Wolfgang hat sich immer für die Rechte von Menschen mit Behinderungen eingesetzt und mit HABIT weit über Wien hinausreichende Maßstäbe für die Betreuung und Begleitung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen gesetzt. Menschen, die in anderen Bundesländern fast ausschließlich in großen Pflegeeinrichtungen leben, werden bei HABIT in kleinen Wohngemeinschaften und in eigenen Wohnungen in Garconnierenverbünden betreut.
In der IVS Wien haben wir versucht behindertenpolitische Fragestellungen auch wieder auf die politische Agenda dieser Stadt zu setzen und sind dabei immer wieder angeeckt, konnten aber auch den einen oder anderen kleinen Erfolg erzielen.
Im Lauf der Jahre ist aus der intensiven Zusammenarbeit eine echte Freundschaft erwachsen. Wolfgang war ein wirklich kluger Mensch, ein Bildungsbürger im besten Sinn des Wortes und er verfügte über ein unglaubliches Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen. Mit ihm zu diskutieren, war zwar manchmal sehr anstrengend, aber immer hochinteressant. Er hat eine Familienchronik verfasst, in der er sich akribisch bis in den 30-jährigen Krieg zurückgearbeitet hat. Es ging ihm dabei nicht um eitle Genealogie, sondern immer auch um das Verständnis von historischen Zusammenhängen.
Ab und zu haben wir es auch geschafft, gemeinsam in ein Konzert oder in die Oper zu gehen. Neben der (Kunst)Geschichte und den Rosen war die Musik eine seiner großen Leidenschaften und er konnte sich ausführlich über unterschiedliche Interpretationen von Mahlers 5. Symphonie ausbreiten.
In den letzten Wochen seines Lebens galt seine größte Sorge denen, die er nun nicht mehr umsorgen kann, seiner Tochter Rosa, seiner Frau Ana und seiner Mutter. Und er machte sich Gedanken darüber, ob er genug Zeit haben werde, bei Habit alles gut an seine Kolleg*innen zu übergeben.
Noch ist es nicht möglich, sich vorzustellen, wie es ohne ihn sein wird.

Sandra Frauenberger

In tiefer Betroffenheit und mit Trauer verabschieden wir uns von Wolfgang Waldmüller, der viel zu früh und schnell verstorben ist. Wolfgang war unermüdlich in seinem Einsatz für Menschen mit Behinderungen und hat die Wiener Behindertenhilfe entschieden mitgeprägt. Unser gerade gestarteter Prozess "Sichtwechsel - von der Optimierung zum Musterwechsel" der Behindertenhilfe basiert auch auf seiner Forderung, unsere Arbeit permanent zu reflektieren und unsere Angebote weiterzuentwickeln. Immer mit dem Fokus auf die Selbstbestimmung. Sein Sinn für Gerechtigkeit, seine starke Stimme für benachteiligte Menschen, seine Konsequenz, lohnende Ziele zu verfolgen, sich unliebsamen Auseinandersetzungen zu stellen und mit stichhaltigen Argumenten zu überzeugen, werden uns schmerzlich fehlen. Die Ernsthaftigkeit für relevante gesellschaftliche Themen, die seinen Überzeugungen zugrunde lag, war immer von viel Humor und ohne Verbitterung getragen. Ich werde unsere Gespräche vermissen! Ich werde DICH vermissen! Das Menschliche und Verbindende hatte Qualität. Danke, Wolfgang!

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seiner Familie.

Mona Schuch

Ich habe Wolfgang als Unermüdlichen & Engagierten für die Anliegen für Menschen mit Behinderungen erlebt. Seine Liebe zu den Rosen durfte ich aus der Ferne seiner FB Bilder sehen. Sein früher Tod berührt mich sehr.
Mein herzliches Beileid seiner Familie

Anita Bauer

"Mit jedem Menschen verschwindet ein Geheimnis aus der Welt, das vermöge seiner besonderen Konstruktion nur er entdecken konnte, und das nach ihm niemand wieder entdecken wird."
(Christian Friedrich Hebbel)

Mit Betroffenheit über den frühen Abschied aus dieser Welt darf ich Danke sagen für so Vieles - für die unermüdliche Energie, für den immer offenen und ehrlichen Austausch, für den einen oder anderen fachlichen Disput, für den immer spürbaren Einsatz für die Menschen, um die es ihm ging, und vor allem auch für die Bereitschaft neue Wege mit uns zu gehen - ich darf dies im Namen von Kolleginnen und Kollegen im FSW tun, aber ganz besonders in meinem eigenen.

Danke, Wolfgang!

Meine aufrichtige Anteilnahme an Familie, Freunde und KollegInnen...

Sabine Schweiger

Voller Dankbarkeit Gedenken ich eine wunderbaren und ganz Besondern Menschen, der uns die Möglichkeit gegeben hat, andern Menschen zu Helfen und ihnen ein lebenswert Leben zu gestalten, vielen Dank dafür
Wolfgang Waldmüller wird immer in HABIT weiterleben

Mein Herzliches Beileid seiner Familie

Bettina Steffel

Wolfgang Waldmüller war einer der Ersten, der mich in den Themenbereich Behindertenhilfe einführte und ich kann mich noch gut an meinen Besuch in einer HABIT-Einrichtung erinnern. Er wird uns als erfahrener und engagierter Kollege fehlen.

Meine aufrichtige Anteilnahme an seine Familie, Freunde und KollegInnen

Dagmar Steiner - DAS BAND

Mit großer Trauer haben wir bei DAS BAND vom plötzlichen Tod von Wolfgang Waldmüller erfahren. Er wird uns allen als eine Person in Erinnerung bleiben der Hilfe für andere Menschen, Nächstenliebe und soziales Engagement zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat. Er hinterlässt eine große Lücke in unserer Mitte, aber wir werden uns bemühen, in seinem Sinne weiterzuarbeiten. Unser Beileid und Mitgefühl gilt in diesen Stunden vor allem seiner Familie.

In aufrichtiger Anteilname von
allen KollegInnen und WegbegleiterInnen von DAS BAND!

Anton Diestelberger

Als ich mich Schritt für Schritt den inneren Strukturen der Wiener Behindertenhilfe annäherte, traf ich dabei auf einige besonders beeindruckende und überzeugende Menschen. Wolfgang Waldmüller war einer von ihnen. In vielen Diskussionen erlebte ich ihn – sowohl im Dachverband als auch bei der IVS – als engagierten und couragierten Menschen. Völlig unerwartet erreichte mich die Todesnachricht und ließ mich fassungslos erschaudern. So rasch kann ein Leben enden! Nur wer selbst schon einen wahrhaft geliebten Menschen verloren hat, kann den Schmerz erahnen, den seine Lieben nun ertragen müssen. Ihnen meine tief empfundene Anteilnahme! Entsetzlich müssen die bangen Gedanken für Wolfgang gewesen sein, wenn er das Unausweichliche nahen spürte: wie lange noch? Wolfgang, du fehlst unglaublich und auch deine Art, Dinge zu analysieren und ohne persönlich zu verletzen, entscheidende Fragen zu stellen. Wer wird so mutig sein wie du?

Wolfgang Sperl - Wien Work-integrative Betriebe

Ich bin erschüttert, dass ein so aktiver, liebenswerter Kollege von uns gegangen ist. Wir hatten nicht all zu oft Kontakt, Corona hat seines dazu geleistet, aber wenn wir im Dialog waren, dann waren es immer anregende, offene und herzliche Gespräche.

Meine Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Freunden, die ihn vermissen werden.

Wolfgang grüßt Wolfgang und sagt danke, dass ich dich kennenlernen durfte.

Renate Goldmann

Ein kurzes Stück des Weges sind wir miteinander gegangen - ich habe Dich als kompetenten, loyalen, gerechten und sehr engagierten Menschen erlebt.
Danke
meine aufrichtige Anteilnahme und mein tiefes Mitgefühl an die Hinterbliebenen

Carola Traudtner

Danke für das Engagement und die unermüdliche Arbeit!

Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen!

Sabine Zeller - Lebenshilfe Wien

Mit großer Trauer habe ich erfahren, das Wolfgang verstorben ist. Wir haben uns vor vielen, vielen Jahren bei der Lebenshilfe kennen gelernt und leider aus den Augen verloren. Nach seinem Einstieg bei HABIT sind wir wieder in Kontakt gekommen. Ich erinnere mich gerne an die guten, offenen Gespräche mit ihm. Er hat u.a. auch meine Familie durch sein Engagement großartig unterstützt. Auch dafür werden wir ihm immer dankbar sein!

"Erinnerungen die unser Herz berühren, werden niemals vergessen sein"

Meine aufrichtige Anteilnahme an seine Familie

Lorenz Mätzener

Es ist kaum zu fassen und erschüttert mich zutiefst, dass Wolfgang so plötzlich gestorben ist. Er war eine große Persönlichkeit mit einer starken Stimme in der Wiener Behindertenhilfe und darüber hinaus. Ich habe ihn als klugen und engagierten Kämpfer für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen und den ganzen Bereich erlebt und vor allem in den Zusammenarbeit im Rahmen der IVS kennen und schätzen gelernt. Seine Meinung hatte Gewicht und er scheute sich nie vor einer kritischen Auseinandersetzung, wobei er dabei immer wohlwollend auf das Gegenüber eingegangen ist. Möge uns Wolfgang mit seinem Engagement als Vorbild in Erinnerung bleiben!

Meine aufrichtige Anteilnahme und mein herzliches Beileid gilt Wolfgangs Familie
und auch all seinen Kolleg*innen bei HABIT.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. In diesem Sinne wünsche ich uns allen viele positive Gedanken an Wolfgang!

Bernhard Schmid - Lebenshilfe Wien

Wolfgang Waldmüller war ein unermüdlicher, positiv kritischer, analytisch-strukturierter Vordenker und Vorkämpfer für Menschen mit Behinderungen in Wien. Wenn er etwas sagte, hatte es immer Hand und Fuß! Doch die gut durchdachten Worte waren immer auch beseelt von einem tiefen Verständnis und Solidaritätsgefühl für Menschen insbesondere mit hohem Unterstützungsbedarf. Dies hat er mit nie aufhörender Energie und höchster Eloquenz in politischen Forderungen, Diskussionsbeiträgen, Vorträgen und praktischen Umsetzungen viele Jahre lang immer wieder unter Beweis gestellt. In der Lebenshilfe Wien hat er sich in den 80er/90er-Jahren ganz besonders für die damals neuen Übergangswohnungen eingesetzt und später bei HABIT und in der IVS ganz wesentliche Marksteine gesetzt.
Wir sind erschüttert, Wolfgang, dass du so früh von uns gegangen bist, deine starke Stimme in Wien ist unersetzlich und der Schmerz über den menschlichen Verlust, deine Wärme und dein Humor, grenzenlos…

In tiefer Anteilnahme für die hinterbliebene Familie

Die Kolleginnen und Kollegen der Lebenshilfe Wien

Gregor Willegger

Ich durfte Sie in einigen Besprechungen und persönlichen Gesprächen kennenlernen und bin und bleibe tief beeindruckt von Ihrem Lebenswerk.

Sie haben durch Ihr Engagement so vielen Menschen ein neues, liebendes Zuhause ermöglich und geschenkt.
Danke für die Bleibende Verschönerung dieser Welt. Ihr Herzschlag wird auch nach dem so unerwarteten verstummen weiterhin in den Einrichtungen, die Sie ermöglich haben, spürbar sein.

Mögen Sie in Frieden Ruhen

Martin Ladstätter - BIZEPS

Viele Jahren dürften wir mit Wolfgang zusammenarbeiten und er zeigte uns immer wieder seine Ideen zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen - auch in institutionellen Bereich auf. Sehr Schätzen wir sein Ungeduld, wenn in der Wiener Behindertenhilfe Fortschritte eine gefühlte Ewigkeit dauerten. Er fehlt uns!

Julia Leibetseder - DAS BAND

Die Nachricht über den Tod von Wolfgang Waldmüller hat mich völlig überraschend getroffen. Wolfgang hinterlässt im Behindertenbereich eine große Lücke. Er hat brisante Themen immer auf wertschätzende Weise erörtert und dabei die Menschen mit Behinderung immer in den Mittelpunkt gestellt.

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie, Freunden, Bekannten und dem Team von HABIT.

Susanne Kolaja-Verein OPUS

Unser Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme richtet sich an die Familie, Freunde, Wegbegleiter und HABIT

Andrej Rubarth - BALANCE Leben ohne Barrieren

Kaum jemand versprühte in der Wiener Behindertenhilfe so viel Vitalität, Esprit und Ruhelosigkeit wie Wolfgang Waldmüller. Beruflich ging es ihm darum, was Organisationen in der Behindertenhilfe und die handelnden Personen und EntscheidungsträgerInnen bewegen können, um für Menschen mit Behinderungen Teilhabe zu unterstützen und die UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderungen lebendig werden zu lassen. Ein Bein in der Institutionswelt, das andere in der Inkklusionswelt. Wolfgang hat allen gezeigt, mit welcher Energie dieses Spannungsfeld zu beackern ist. Wolfgang, ich habe von Dir lernen dürfen. Du wirst uns noch lange Zeit fehlen. Du wirst mich noch lange begleiten.

Ich möchte meine tiefe Anteilnahme an seine Familie und an die KollegInnen bei HABIT aussprechen.

Roswitha Schachinger - WAG Assistenzgenossenschaft

Ich schätze Wolfgang Waldmüller als einen Menschen, der seine Arbeit für Menschen mit Behinderungen stets reflektierte.
Er äußerte auch Unbequemes mit bestechender Klarheit und trat für Selbstbestimmung ein. Aus dieser Haltung unterstützte er auch die Forderung nach Persönlicher Assistenz.

Ich wünsche seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft!

Wolfgang Bamberg

Im Namen von Jugend am Werk möchten wir der Familie und allen Angehörigen und Freunden von Wolfgang Waldmüller sowie der Organisation HABIT unser Beileid für den plötzlichen und schmerzlichen Verlust aussprechen.

Das Wirken von Wolfgang Waldmüller in seinen unterschiedlichen Funktionen (zuletzt bei HABIT), in der Wiener Behindertenhilfe im Allgemeinen und im Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen sowie die professionell-kritische Zusammenarbeit werden unvergessen bleiben.

Andreas Kauba

Ich durfte Wolfang 2005 noch in den Räumen des alten Haus der Barmherzigkeit kennenlernen. Er erzählte uns begeistert über die Geschichte des Hauses, die Bewohner*innen und die Erfolge und wunderbaren Veränderungen die durch die laufenden Ausgliederungsprojekte erreicht werden konnten. Eine Mischung aus Leidenschaft, Kompetenz und einem starken Ringen die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen stetig zu verbessern.

Diesem Ziel hat sich Wolfgang bis zuletzt verschrieben. Angebote, Lebens- und Arbeitsräume gehaltvoller und individueller zu gestalten. Dies ist ihm auch wunderbar gelungen.

Wolfgang beeindruckte mich stehts mit seinem geschichtlichen Wissen, aber auch seiner Liebe zur Kulinarik, seiner Chilizucht und seine Kenntnisse über seine geliebten und gehegten Rosensträucher. Er war gesellig. Spielte manchmal auf seiner Gitarre.

Ich habe von Wolfgang viel lernen dürfen. Ich erlebte ihn als stark und auch kritisch sowie zugleich auch offen gegenüber Veränderungen und neuen Impulsen. Er schenkte Vertrauen und gab zugleich Sicherheit.

Jetzt ist es hier stiller, bei HABIT. Sein Büro steht leer. Die Tür einen Spalt offen. Eine Kerze brennt. Sein Lieblingsbild. Blumen und ein kleiner Rosenstrauch. Wolfgang wir denken an dich und können es noch nicht fassen. Du fehlst mir, du fehlst uns, du fehlst HABIT.

Ganz viel Kraft und Energie seiner geliebten Familie, seinen Freund*innen, seinen Wegbestreiter*innen und Kolleg*innen!

Harald Motsch

Ich bin wirklich fassungslos.
Mein letztes Telefonat mit Wolfgang war für mich sehr beeindruckend, weil er sehr gefasst von seiner Situation der so stark verkürzten Lebenserwartung gesprochen hat. Die Nachricht an sich war natürlich erschreckend. Verabschiedet haben wir uns mit der Absicht, uns Mitte Mai zu sehen um weitere Wohnangebote zu planen.
Und jetzt diese schreckliche Nachricht.
Wolfgang kenne ich sei ca. 28 Jahren vom damaligen „Berufsverband“: er war bei der Lebenshilfe und ich beim ÖHTB Betreuer. Nach meinen Jahren bei JaW sind wir uns dann vor 15 Jahren wieder begegnet, als ich zum FSW wechselte. Seither schätze ich seine offene Art, seine Kreativität und seinen Mut neue Wege zu bestreiten, was er mit dem Garconnierenverbund für die Habit-Zielgruppe, einem derzeit in Bau befindlichen GVB aber auch mit der ambulanten Betreuung etc. bewiesen hat. Seine hohe Professionalität und Genauigkeit sind mir ein Vorbild.
Mitunter sind wir auch heftig in Diskussionen geraten und bezüglich der neu eingeführten Tarifstruktur gab es einige Meinungsverschiedenheiten auszudiskutieren. Im Café Prückl konnten wir unsere Standpunkte gegenseitig erläutern, um danach die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. Dabei konnten wir uns auch über unsere privaten Interessen austauschen, was mir in freudiger Erinnerung ist.
Ich werde Wolfgang sehr vermissen.
Meine Anteilnahme gilt der Familie.

Peter Hacker - Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport

Die Wiener Behindertenarbeit ist eng mit dem Namen Wolfgang Waldmüller verbunden. Über Jahrzehnte hinweg hat er sie mitgeprägt und mitgestaltet. Er hat HABIT neu aufgestellt und moderne Betreuungskonzepte etwa für Menschen mit schweren Behinderungen entwickelt und vorangetrieben.

Ob als HABIT-Geschäftsführer oder als Gründungsmitglied der Interessensvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung – Wolfgang Waldmüller war stets ein sehr geschätzter Ansprechpartner für die Stadt Wien und für mich persönlich. Als profunder Kenner seines Fachs und als sehr belesener und wortgewandter Mensch, mit dem man über Gott und die Welt diskutieren konnte.

Sein viel zu früher Tod hinterlässt eine große Lücke. Mein aufrichtiges Mitgefühl seiner Familie, seinen zahlreichen FreundInnen und KollegInnen.

Tom Schmid

Fassungslos habe ich heute früh vom Ableben Wolfgangs erfahren. Wir werden noch einige zeit brauchen, um die ganze Tragweite dieses Verlustes als Freund, als Fachmann, als politischer Kopf, als Mensch ermessen zu können.

Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen engen Freund*innen

Martina Plohovits

Mit großer Betroffenheit habe ich gestern vom viel zu frühen Ableben von Wolfgang Waldmüller erfahren. Ich habe Wolfgang sicher nicht so gut gekannt wie viele, die hier ihrer Trauer Ausdruck verleihen; das ändert aber Nichts daran, dass ich ihn als großen Kämpfer für die Anliegen vieler Menschen erlebt habe!

„Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“
Honoré de Balzac

Und diese Erinnerung wird jedenfalls in der Behindertenhilfe sehr, sehr lange bestand haben.

Als jemand, der selbst als Kind seinen Vater verloren hat, gilt meine besonderen Anteilnahme der Tochter, und der gesamten Familie!

Heike Grebien - Grüne

In tiefer Betroffenheit, möchte ich mein Beileid an die Familie sowie allen Weggefährten und Freunden aussprechen. Ich durfte Wolfgang Waldmüller, sowie das Team von habit und ebenso die Kund*innen im Garconnierenverbund kennenlernen - und Herrn Waldmüller bei seinem Einsatz hautnah miterleben. Ich habe selten einen so visionären, sozial hoch kompetenten Menschen kennengelernt, der sich nicht abbringen hat lassen Menschen mit schweren Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen - mein aufrichtiges Beileid.

Wolfgang Haydn

Ich bin überrascht, schockiert und betroffen. Ich kenne Wolfgang nicht lange, hab aber seine ungeheure Energie und seine Leidenschaft für die Behindertenarbeit in der kurzen Zeit kennenlernen dürfen und möchte seiner Familie und seinen Freunden mein herzliches Beileid ausdrücken.

Herwig Küng

Völlig überraschend und absolut unerwartet hast Du, Wolfgang, aufgehört zu sein. Ich will und kann es nicht glauben.
Fast 20 Jahre waren wir an verschiedenen Adressen für die gleiche Sache unterwegs. Du bei Habit, ich bei derAuftakt GmbH. Was bleibt, sind Erinnerungen an viele gemeinsame Dienstreisen, Besprechungen und Feierabend-Biere.
Fein finde ich, dass wir über alles reden konnten und auch wenn es hitzig wurde, sind wir stets mit einem freundschaftlichen „bis zum nächsten Mal“ auseinandergegangen.
Manchmal bist Du zu gemeinsamen Terminen erst gekommen, wenn ich schon am Gehen war. Um Deiner Lebensaufgabe, allen alles zu erklären war ein normaler Arbeitstag einfach zu kurz.
Wolfgang, vieles bleibt offen.
Danke, dass wir ein Stück den gleichen Weg gegangen sind.
In Gedanken bin ich bei Dir und Deiner Familie.

Wolfgang mach es gut, ich werde Dich nicht vergessen.

Toni Schmalhofer

Lieber Wolfgang!
Was du zu deinen Lebzeiten nicht geschafft hast bei mir auszulösen, hat mich nach der Nachricht von deinem Tod ereilt. Fassungslosigkeit.
In meinem Kopf deine Frage: „Geht´s eh, hast du 5 Minuten Zeit?“ Vielfach der Beginn eines Telefonates das in einem längeren anregenden Gespräch und mitunter erregter Diskussion endete. Das wird mir fehlen!
In meiner Seele, was ich noch viel lieber tat, dir gegenüber zu sitzen und gespannt sein was kommt, wenn deine bedachten Worte „das wäre ja, als ob …“ über deine Lippen gekommen sind. Dann bist du aufgeblüht, wie deine geliebten Rosen und hast versucht mir Zusammenhänge zu erklären und mich gefordert über meinen Horizont zu blicken. Immer mit Leidenschaft und Begeisterung, stets mit Respekt, geprägt von deinem humanistischen Menschenbild und zumeist gewürzt mit einer ansteckenden Prise Humor. Das wird mir fehlen!
Und immer wenn wir auseinandergegangen sind, fühlte ich mich bereichert und beschenkt. Das wird mir fehlen!
Deine liebevollen Erzählungen über dir nahestehende Menschen, deine fantastischen Geschichten über die Erforschung deiner Vorfahren, deine Berichte über Urlaubserfahrungen, … Das alles wird mir fehlen!
Wo immer du jetzt bist, hoffe ich, dass du auf einen jener Menschen triffst, die dich aus den Büchern schon begeistert haben und ihr euch gegenseitig bereichert.
Und wenn du irgendwann Zeit hast, rufe mich an und frage mich „ob`s eh geht“. Gerne habe ich mehr als 5 Minuten Zeit.
Bis dahin lebe wohl und Danke für dein Sein!
Mein Beileid und viel Kraft seiner Familie

Veronika Nemeth

Es hat mich zutiefst erschüttert, hören zu müssen, dass Wolfgang verstorben ist.

Mit ihm hat die Wiener Behindertenhilfe eine starke Stimme und eine umsichtige, kompetente und liebenswerte Persönlichkeit verloren.
Er hat die Anliegen von Menschen mit Behinderungen stets mit vollem Einsatz vertreten und ist auch bei kontroversen Diskussionen seinem Gegenüber immer fair und auf die Sache konzentriert geblieben.
Sein Wissen, seine Bereitschaft zur Unterstützung, seine Innovationen, sein SEIN - es wird uns fehlen und er wird, in unseren Gedanken und in unserer Erinnerung bei uns sein.

Meine aufrichtige Anteilnahme und viel Kraft seiner Familie

Andreas Lernpeiss

Als ich die Nachricht bekommen habe, war ich sprachlos und traurig.
Wolfgang hat alle an seinen Erfahrungen und Kompetenzen teilnehmen lassen und unterstützt. Er hat mir sehr viel auf meinem Berufsweg fachlich und persönlich mitgegeben, dafür möchte ich mich bei Dir, Wolfgang, sehr herzlich bedanken!
Seit 2013 sind wir gemeinsam Sprecher der ARGE NÖ Behinderteneinrichtungen, auch dort wirst Du uns sehr fehlen!
Mein Beileid und alles Gute insbesondere seiner Tochter und der gesamten Familie!

Paul Mazal

Traurig. Kerze brennt. Ich bleibe Dir, Wolfgang, dankbar für die so selbstverständliche Kultur von Teilen und Solidarität, die Du unter uns zum Wachsen gebracht hast. Paul

Otto Gottlieb

Die Nachricht von Wolfgangs Tod hat mich sehr berührt.

Zum einen lebe ich seit 2 Jahren mit Krebsdiagnose und weiß was es bedeutet, zwischen Hoffnung und Rückschlägen zu pendeln. Zum anderen habe ich vor einigen Tagen nach 25 wunderbaren Jahren meinen Lebenspartner für immer verloren und kann es Wolfgangs Familie und Freunden nur zu gut nachfühlen, welch tiefe Leere und Verzweiflung der Verlust eines nahen und wichtigen Menschen nach sich zieht.

Ideologisch gesehen kam Wolfgang sicher aus einer ganz anderen Ecke als ich. Dennoch war er mir gegenüber stets hilfsbereit, es war keine Frage zu dumm und wir kommuniziereten respektvoll auf Augenhöhe.

Sein Engagement für Menschen mit Behinderung verdient Bewunderung und Hochachtung. Wolfgang Du hinterlässt sehr große Fußstapfen!

Meine Anteilnahme gilt seiner Familie, ich wünsche ihr viel Kraft in diesen schweren Tagen.

“Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir sie sehen können, wann immer wir wollen“

Sonja Weiklstorfer, Nicole Peck, Otto Lambauer

Die Mitteilung vom Tod von Wolfgang Waldmüller traf uns überraschend. Noch vor wenigen Wochen hatten wir telefonischen Kontakt mit Wolfgang und einen spannenden Austausch zu Fragen der Organisation und Entwicklung der Behindertenhilfe, nie hätten wir gedacht, dass dies unser letzter Kontakt mit ihm sein würde.

Wolfgang bleibt uns in Erinnerung als einer, der mit analytischem Blick, umfangreichem Wissen und unermüdlich die Schwachstellen und den Entwicklungsbedarf in Bereich der institutionellen Behindertenhilfe aufzeigte, ein Praktiker, der auch den theoretischen Hintergrund immer mitdachte und immer auch die aktuellen internationalen Entwicklungen im Blickfeld hatte. Bei vielen Neuerungen war er konzeptuell mitdenkend und immer bereit, neue Wege zu gehen.

Er wird uns mit seinen Wortmeldungen, seinen Gedanken und seiner Unermüdlichkeit fehlen.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt Wolfgangs Familie.

Sonja Weiklstorfer, Nicole Peck, Otto Lambauer

Leopold, Anna und Angelika Kronwinkler

Unsere Tochter war in der Vinzenzgasse auf der Station St. Agnes in Betreuung. Damals in einem Zimmer mit 6 Betten und einem Kasten am Gang. Wir haben die Entwicklung zum HABIT voll miterlebt und waren auch in der Endphase mit eingebunden. Die Überzeugung und das Engagement, die Situation für Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten zu verbessern, war ihm in jeder seiner Handlung anzusehen. Ein Kämpfer der von seiner Aufgabe beseelt war.

Wir können ihm nur danken. Unsere Tochter Angelika wird im HABIT Oswaldgasse betreut, was vergleichsweise einem 5* Hotel entspricht. Für unsere Tochter war diese Veränderung ein Meilenstein in ihrem Leben. Sie genießt es in vollen Zügen in ihrem eigenen Zimmer.

Danke für Alles Wolfgang Waldmüller und RIP

Leopold, Anna und Angelika Kronwinkler

Ursula Fuhs

Auch mich hat die Nachricht überrascht und betroffen gemacht. Ich habe Wolfgang nicht so gut gekannt wie viele der hier Nachrufenden. Aber auch ich habe ihn immer als engagierten und sehr genau denkenden Menschen, und das in einer liebevollen Weise für die Sache, wahrgenommen.

Mein herzliches Beileid an die Familie.
Und danke, dass ich Dich kennenlernen durfte, Wolfgang.

Silvia Zechmeister

Ich bin zutiefst betroffen von dieser Nachricht. Leider habe ich Wolfgang nicht so gut gekannt, ich wollte mir nach Corona eine der Einrichtungen anschauen, um dazu zu lernen. Er hat mich sehr beeindruckt mit seiner Expertise.

Ich wünsche der Familie jetzt viel Kraft und alles Gute für diese schwierige Zeit.

Klaus Widl

Lieber Wolfgang!

Anfangs einfach nur sprachlos und traurig, bleiben viele gemeinsame und schön Erinnerungen.

Du hast mit deiner Tätigkeit bei HABIT für die Betreuung und Begleitung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen weit über die Grenzen Wien‘s hinaus Maßstäbe und Meilensteine gesetzt, die noch lange Bestand haben werden.

Nicht nur als Interessensvertreter, sondern auch unternehmerisch durfte ich viele Jahre mit HABT und dir zusammenarbeiten, in dem wir mit unserem Unternehmen „WAKA Fahrtendienst“ seit 2003 mit der Durchführung des Regelfahrtendienstes für alle in HABIT Tageszentren betreuten Menschen mit Behinderung beauftragt wurden.

Ich habe dich von Anbeginn unseres Kennenlernens als großen Kämpfer für die Anliegen von Menschen mit schweren Behinderungen wahrgenommen und erlebt.

Es war so unsagbar bereichernd sich mit dir zu Fragen der Organisation und Entwicklung der Behindertenhilfe auszutauschen sowie an deinen Erfahrungen und Kompetenzen mitpartizipieren zu dürfen und fehlt mir jetzt schon!

Ebenso werde ich unsere regelmäßigen und gemütlichen Terrassen-Zusammenkünfte sehr vermissen.

Bin sehr dankbar, dich kenne gelernt zu haben und dass ich ein Stück des Weges gemeinsam mit dir gehen durfte!

Andrea Wicha-Tanzl

Ich konnte Wolfgang Waldmüller in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen als wortgewandten, innovativen Denker und Umsetzer kennen lernen.
Er hat sein umfassendes Wissen und Können für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung eingesetzt.
Die Klarheit und Energie mit der er das getan hat, haben mich stets beeindruckt.
Sein plötzlicher Tod berührt mich sehr.

Meine Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen Freunden und Freundinnen und den Kollegen und Kolleginnen von HABIT.

Lenka Knezevic

Ich bin so traurig und fassungslos. Ich habe Wolfgang noch im alten Haus der Barmherzigkeit in der Vinzenzgasse kennengelernt. Später haben wir die Umzüge von Klienten/innen von den Stationen in die Wohngemeinschaften gemeinsam organisiert. Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Freude. Wolfgang hat immer sehr aufmerksam zugehört ,war ein Geschäftsführer der in Augenhöhe mit uns kommuniziert hat und immer die Mittarbeiter/innen geschätzt hat. Er war immer voller Energie und Elan , einfach ein positiver Mensch mit einem großen Herzen. Ich bin glücklich, dass ich ihn kennenlernen durfte und viele nette Momente und Gespräche mit Wolfgang erlebt habe.
Er bleibt für immer in meinem Herzen.
Danke für alles..
Mein tiefstes Beileid an die Familie.

Jakob Kabas

Servas du, do ob'n im Himmö - da mögest du jetzt sein lieber Wolfgang! DANKE für die vielen humorvollen wie tiefgründigen Gespräche in unserer gemeinsamen Zeit im Uni-Lehrgang und auch darüber hinaus. Du warst auch ein Genießer von gutem Wein und gutem Essen - ob selbst die Schürze angelegt und den Kochlöffel eingetaucht oder bei der Wahl eines Lokales. Oft habe ich dich angerufen und um einen Tip gefragt - was ist dir wichtig, war deine Frage und keiner deiner Empfehlungen war jemals foisch verwöht.

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie
und seinem HABIT-Team.

Gerald Biedermann ROTARY WIEN-MOZART

Mit großer Bestürzung haben wir, der Rotary Club Wien-Mozart, vom Ableben von Wolfgang Waldmüller erfahren.

Seit 2012 durften wir den Weg von HABIT, den Weg von Wolfgang Waldmüller, begleiten und einen kleinen Beitrag für die Klienten in ihrem Hause leisten.

Diese 9 Jahre waren geprägt von einem herzlichen Miteinander, einem unglaublichen Verständnis für die Bedürfnisse bedürftiger Menschen, welches uns Wolfgang Waldmüller stets von ganzem Herzen vermittelte und von einigen berührenden Treffen mit den Menschen die HABIT führen und den Menschen die durch HABIT so viel Wertschätzung erfahren.

Und es war die ehrliche Dankbarkeit die Wolfgang Waldmüller ausstrahlte wenn es gelungen war, den Klienten Freude zu bereiten.

Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Tochter und dem gesamten Team vom HdB und HABIT, welches einen herzlichen, gefühlvollen und ehrlichen Vorkämpfer in der Behindertenbetreuung verloren hat.

In tiefer Anteilnahme
RC Wien-Mozart

Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich

Lieber Wolfgang,

"So früh nicht!" Empört, erschüttert und voller Trauer lese ich von Deinem unerwarteten Tod.

Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt. Der Austausch mit Dir war stets anregend, ja inspirierend! Das werde nicht nur ich nun vermissen!

Ab Deinem frühen Zivildienstjahr bei der Lebenshilfe Wien, hast Du Dich sehr konsequent, mit ruhiger und klarer Stimme, unermüdlich auf den Weg zu einem neuen Miteinander von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen aufgemacht. Auf der Suche nach diesen neuen Wegen hast Du echt viel erreicht und bewirken können! Danke dafür! Mögen immer mehr Menschen diesem Weg folgen, ein Weg den Du so beispielhaft vorgezeichnet hast.

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt Deiner Familie, Deinem Freundeskreis und dem Habit-Team

Familie Gschwindl - Fahrtendienste Waka & Gschwindl

Mit Trauer denken wir an Wolfgang Waldmüller.
Er war uns ein Partner, mit dem wir über viele Jahre sehr vertrauensvoll und gut zusammenarbeiten durften. Sein maßgeblicher Einfluss auf das Qualitätsziel in der Mobilität für Menschen mit Behinderungen veränderte den Regelfahrtendienst nachhaltig. Wolfgang Waldmüller hinterlässt eine große Lücke.

Wir möchten unser tiefstes Mitgefühl in dieser schweren Stunde ausdrücken.

Herbert Gschwindl, Barbara Haindl, Vanessa Gschwindl und Olivia Tezarek

Martina Knopp

Fassungslos lese ich im Standard, dass Wolfgang verstorben ist.
Wie kannten uns seit den 80er Jahren aus den Anfängen der Psychiatriereform in Wien.
Ich habe seinen Weg immer verfolgt, war immer beeindruckt von seiner verbalen Präsenz, seiner Energie und werde Diskussionen mit ihm vermissen, es war immer kurzweilig, verschiedener Meinung zu sein!
So will ich ihn auch in Erinnerung behalten: lebendig, streitbar, tiefsinnig, klug.
Viel Kraft an die Familie und an Habit, er wird euch fehlen.

Herbert Kaiser

Lieber Wolfgang!
Vor über 30 Jahren hast du meiner Frau und mir voller Begeisterung in der Marchegger Au
die Zuordnung der dortigen Vogellaute zu Vogelnamen und ihre Bedeutungen vermittelt.
Das war sehr inspirierend und hat unsere Naturliebe erweitert.
Danke auch dafür....

Christian Mayer und Inge Podbrecky

Liebe Familie Waldmüller, mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht von Wolfgangs Tod aufgenommen. Wir wünschen Euch sehr, dass Ihr in dieser schweren Zeit wenigstens etwas Trost in vielen schönen Erinnerungen finden können, die Euch mit Wolfgang verbinden, und in Gedenken an all das Gute, das er so vielen anderen Menschen tun konnte. Liebe Tante Maria, wir denken an Dich und an die unendlich schmerzhafte Erfahrung, ein Kind verloren zu haben.

Doris Winkler

Liebe Familie,
ich bin sehr bestürzt vom Tod von Wolfgang zu hören. Unsere beruflichen Wege haben sich schon seit einiger Zeit nicht mehr gekreuzt, früher jedoch hatten wir immer wieder gemeinsame Termine und Gespräche. Ich habe Wolfgang viele Jahre lang als unermüdlichen Arbeiter für die Sache von Menschen mit Behinderung erlebt. Er war engagiert, bestens informiert und immer fair in der Zusammenarbeit, ein ganz wichtiger Mensch und ein sehr guter Kollege aus meinem Arbeitsumfeld. Meine aufrichtige Anteilnahme!

Susanne Manhart

Ich habe Wolfgang Waldmüller über 20 Jahre als Sekretärin bei HABIT unterstützt und begleitet. Für die gute Zusammenarbeit, die stets von Vertrauen, Respekt und Wertschätzung getragen war, bin ich sehr dankbar. Sein nachhaltiges Wirken bei HABIT und im Behindertenbereich haben mich stets beeindruckt und motiviert. Ich vermisse ihn.

Meine Anteilnahme gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden!

Helene Steyrer

Lieber Wolfgang,
wir haben uns im ISMOS Lehrgang kennengelernt und ich fühlte mich immer so wertgeschätzt wenn du, der so viel wusste, mit mir gesprochen hast. Keines deiner Worte verfehlte seine Wirkung! Du begegnest mir oft in meinen Gedanken!
Ich freute mich mit dir, als du deine Ana kennenlerntest und später als Rosa euer Familienleben vervollkommnete.
Viel Kraft allen die Zurück geblieben sind!

Tomas Slupetzky

Wir haben einander Mitte der 80er kennengelernt, und es hat uns nicht nur die gemeinsame Ausbildung verbunden sondern auch die Freude am gemeinsamen Spiel
und nächtelangen Diskussionen..

Ich wünsche dir eine gute Reise und deinen Angehörigen, dass sie das gut bewältigen.

Ingo Gadnik

Lieber Wolfgang,
ich lese es betroffen im Standard und bleibende Erinnerungen an gemeinsame Wege, gemeinsame, hauptsächlich berufliche Ziele tauchen auf, die ich mit dir trotz oft unterschiedlicher Ausgangspunkte und auch unterschiedlichem Naturell mit Respekt und gegenseitiger Achtsamkeit hoffentlich erfolgreich gehen und erreichen durfte.Danke!

Stephan Amann & Ursula Haider

Lieber Wolfgang,

In der Erinnerung an unsere gemeinsamen Sommerurlaube in Grado bleibst du uns unvergessen. Mit der Dir eigenen, ganz besonderen Mischung aus pointiertem Witz, Esprit und anekdotenreich eingeflochtenem Allgemeinwissen hattest Du am gemeinsamen Genuss so vieler lauer Lagunenabende stets reichen Anteil. Ob beim Beachvolleyball am Strand, oder beim Toben im Pool, es war ein Riesenspaß mit Dir! Es war eine wunderbare Zeit, ein herrlich langer, stets wiederkehrender Sommer mit Dir. DANKE dafür!!!

Stephan, Uschi, Anika, Maja, Pauline und Florian

Im Gegenlicht
Untergehender Abendsonne
Durch mäandernde Lagunenstille
Am Schatten des Reihers vorbei
Der schwarz hochfliegt ins Grau
Scheint in Tönen von Rot
Ein letztes Glas mit Hut und Zigarre
So warm
Ein Lächeln für immer

Hannes Meyer

Lieber Wolfgang,
wir haben einander in sehr jungen Jahren kennengelernt. Du hattest - zusammen mit anderen - einen Weinberg samt Keller in der Nähe von Krems, Du hast zu vielen Anlässen viele Freunde um dich versammelt, und es ist meistens sehr fröhlich und feucht zugegangen. ... Dann ein Schicksalsschlag: Du hast eine liebe Freundin verloren, gestorben an Krebs. ..... Ich habe mir damals nicht vorstellen können, dass Du einmal ein sehr seriöser, höchst verantwortungsvoller Geschäftsführer und Manager werden und ein so großes Werk, wie Habit es ist, aufbauen und leiten würdest. .... Ich habe einen Vortrag von Dir im Ohr, Du hast große Pläne und Zukunftsszenarien ausgebreitet. Vieles hast Du tatsächlich auf den Boden gebracht, eine lange Linie großer Spuren zeugt davon. Plötzlich, unfassbar abrupt bricht sie ab.
Ich möchte Dir auch noch ein DANKE sagen für die gute Zusammenarbeit zwischen Habit und unserer sob, die Du immer sehr gefördert hast.

Rose Ausländer
Tröstung I
Ich tröste mich
mit dem geträumten Meer
mit Drosselliedern
aus dem vergangenen Wald
mit guten Worten
verlorener Freunde
mit der Erinnerung
an die Zukunft
aus Liebe und Tod

Mag.a (FH) Maria Glaser

Fassungslos und bestürzt habe ich über den Tod von Wolfgang Waldmüller erfahren. In meinen Jahren als zuständige "Referentin für Menschen mit Behinderungen" (Stadträtinnen Büros Wehsely und Frauenberger)habe ich Herrn Waldmüller als engagierten, liebenswerten Fachexperten kennengelernt. Die Gespräche mit ihm - auch im Rahmen von Besuchen in den Einrichtungen von Habit - waren immer geprägt von Empathie und großer Sachkenntnis.

Es macht mich sehr traurig über den Verlust - und ich möchte der Familie, Kolleg*innen und allen, die ihn so geschätzt haben, meine tiefste Anteilnahme auf diesem Wege übermitteln.

Anne Jellouschek

Ich habe Wolfgang nicht so gut gekannt wie viele die ihrer zutiefst empfundenen Trauer hier Ausdruck verleihen. In meinen Augen war er eine unglaubliche starke Persönlichkeit und hat sich unermüdlich und mit viel Leidenschaft für den Bereich der Behindertenarbeit eingesetzt. Seine Kraft, Stärke und Stimme für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen wird einfach fehlen.

Mein aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie und allen die ihm nahe standen!

Robert Anders

Wolfgang hat mich 2001 ins HdB geholt und bis 2005 hatte ich die Möglichkeit meinen Anteil an der Realisierung des Projektes der Gemeinwesen integrierten Wohngemeinschaften im Rahmen von HABIT unter seiner Leitung zu leisten – und das war einfach eine coole Zeit. Trotz – oder eben wegen – aller Höhen und Tiefen, die es in dieser Phase gegeben hat, war und bin ich Wolfgang für diese Gelegenheit schlichtweg dankbar. Die Fahrten in seinem kleinen Twingo von einer Baustelle zu anderen, die Diskussionen, die Meinungsverschiedenheiten, der Schmäh, der trotz aller Professionalität nie zu kurz gekommen ist und seine Art zu lachen – sind mir gut in Erinnerung. Unsere beiden Privatleben hatten damals einige Parallelen, wir haben gegenseitig viel von der Freude des jeweils anderen miterleben können. Und auch wenn wir uns danach aus den Augen verloren haben – all das erscheint doch so, als sei es erst gestern gewesen…
Ich wünsche seiner Familie alle erdenkliche Kraft!

Martina Graf

"Wenn die Sonne untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung"

Lieber Wolfgang !

Unsere Wege kreutzten sich im ISMOS Lehrgang.

Ich werde mich immer an deine Liebe zum Leben, an deine Tatkraft, deine Streitbarkeit, dein Lachen und an dein umfassendes Wissen erinnern.

1000 Dank für alles was ich jemals von dir lernen durfte.

Ich versuche mich zu trösten, indem ich mir deine Liebe zum Leben und deine Tatkraft zum Vorbild nehme, mit dem Vorsatz, keinen einzigen Tag meines Lebens mehr mit Jammern auf hohem Niveau oder anderen Unsinnigkeiten zu vergeuden, sondern jeden Tag zu nutzen um zu leben.
Für mich warst und bist du der Inbegriff des puren, blanken Lebens.

Auch wenn ich sehr traurig und empört über deinen frühen Tod bin, so bin
ich doch sehr froh und dankbar, dass unsere Wege sich gekreuzt haben.

Leb wohl, Wolfgang !!!!
Du fehlst !!!!!

Mein tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Weggefährt*innen, und allen Menschen die ihm nahe standen..

Norbert Kilian

Die Nachricht von Wolfgangs unerwartetem Ableben hat auch bei mir große Betroffenheit ausgelöst. Mit ihm verliert die Wiener Behindertenhilfe eine lautstarke Stimme, die auch unbequeme Dinge stets aus- und angesprochen hat. Er wird definitiv fehlen!

Allen Angehörigen und Freunden, die um diesen großen Verlust trauern wünsche ich viel Kraft in dieser mehrfach schwierigen Zeit!

Maria Brandl

Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachricht des Todes aufgenommen. Meine Bewunderung galt und gilt noch immer deinem Engagement, deiner Ausdauer und deiner anhaltenden Motivation sich für Menschen mit Behinderung einzusetzen.
Tiefe Anteilnahme an deine Frau, deine Tochter und deiner Mutter.

Hannes Traxler

Lieber Wolfgang,
tief berührt habe ich von deinem Ableben erfahren. Wir haben bei der Lebenshilfe Wien gemeinsame Jahre verbringen dürfen und auch die Zeit bei der IVS waren reich an vielen Begegnungen mit dir. Gerne erinnere ich mich an viele bereichernde Momente, die deine so menschliche Professionalität, deinen Optimismus und deine Überzeugungskraft in der Sorge und deinem Wirken für Menschen mit großem Unterstützungsbedarf ausgezeichnet haben. Es ist dir gelungen, zielstrebig viele deiner Visionen zu realisieren. Du hast immer sehr viel Verständnis für jedes Thema gezeigt und mit kritischen, profunden Gedanken stets wertvollen Austausch ermöglicht. Deine eindrucksvollen Spuren, die du jetzt so plötzlich verlassen hast, sind bleibend und unvergesslich.
Ich danke dir für die gemeinsame Zeit.
Meine Anteilnahme gilt deiner ganzen Familie.

Hubert Vogl

Eine erschreckende Vorstellung Dir, der in den vielen gemeinsamen Jahren ein nicht wegzudenkender Mensch, ein Fixpunkt in unserem kleinen Arbeitsuniversum gewesen bist, nicht mehr begegnen zu können, auf Dein überborderndes Engagement und Deine klugen und ambitionierten Beiträge verzichten zu müssen.
Vielmehr noch berührt jedoch das Leid Deine Familie, der ich ganz viel Kraft und Halt in den vielen Erinnerungen an Dich wünsche.

Bernhard Mager

Mit großer Betroffenheit habe ich von deinem Abschied, lieber Wolfgang, erfahren. Ich konnte es erst gar nicht glauben und doch kam es nun so. Du wirst fehlen. Dein Engagement, dein großer persönlicher, leidenschaftlicher Einsatz zur Verbesserung der Lebensumstände für Menschen sind unvergessen.
Meine tiefes Mitgefühl gilt deiner Familie

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